Konf. “Where are Girls and Women in Science and Technology?”

Ins rechte Licht gerückt – Frauen & Technik in den Medien
Internationale Fachkonferenz

“Where are Girls and Women in Science and Technology?” am 20. - 21. Oktober 2005, Abgeordnetenhaus in Berlin

"Um das Potenzial der Frauen für Naturwissenschaft und Technik künftig besser zu nutzen, ist eine intensivere Nachwuchsförderung in Wissenschaft und Wirtschaft notwendig. Die Femtec. Hochschulkarrierezentrum für Frauen Berlin GmbH und der Stifterverband für die die Deutsche Wissenschaft veranstalten vor diesem Hintergrund die internationale Fachkonferenz
"Where are Girls and Women in Science and Technology?"

Oder: wie lange können es sich Unternehmen und Universitäten noch leisten, auf die Potenziale von Frauen zu verzichten? In den für die wissenschaftlich-technologische Entwicklung zentralen naturwissenschaftlich-technischen Studiengängen und wissenschaftlichen Berufsfeldern sind Frauen immer noch deutlich unterrepräsentiert. Vor allem in Deutschland ist der Frauenanteil in Studium und Forschung gering. In den ingenieurwissenschaftlichen Kernfächern wie dem Maschinenbau und der Elektrotechnik liegt der Anteil an den Absolventinnen bei 14,8 bzw. 5,7 Prozent. Zudem nehmen aktuell die Anteile bei Studienanfängerinnen in den Kernfächern ab. In der industriellen Forschung sind Frauen in Deutschland mit nur 9,6 Prozent vertreten.
Der „Gender-Gap“ in der Technologie droht angesichts der demografischen Entwicklung und des absehbaren Fach- und Führungskräftemangels zur ernsthaften Gefahr für den europäischen und deutschen Wissenschafts- und Wirtschaftsraum zu werden.

Ein Themenschwerpunkt der Konferenz ist die Frage, wie Medien das Technikimage prägen und wie positive Rollenvorbilder für Frauen in den Medien geschaffen werden können. Im Forum „Creating Positive Images“ der Konferenz werden dazu Erfahrungen und erfolgreiche Praxisbeispiele aus Großbritannien, Frankreich und aus den USA vorgestellt.

Dabei erfährt auch das Thema „Gender and Gaming“ Aufmerksamkeit: welche Erwartungen und Wünsche haben junge Frauen an PC-Spiele? Welche Rollenbilder werden in Onlinerollenspielen transportiert (Massive Multiplayer Online Role Playing Games MMORPG)? Wie kann das Thema „Gaming“ genutzt werden, damit mehr junge Frauen sich für Technik interessieren?"


Weitere Informationen zum Programm und den Zielen der Konferenz bei der Femtec .

25.-27.11. Kongress Kulturwissenschaftliche Technikforschung (Programm)

Das Programm für den vom Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche
Technikforschung des Instituts für Volkskunde der Universität Hamburg
vom 25.11.-27.11. 2005 durchgeführten Kongress "Kulturwissenschaftliche Technikforschung“ ist nun online einsehbar.

Das Programm als PDF-Download

Zur Online-Anmeldung

Demnächst werden auch die einzelnen Abstracts der Vorträge online verfügbar sein.

RE:activism: Forschungskolleg goes Budapest

In Budapest findet vom 13.-15. Oktober an der Central European University in Budapest die internationale Konferenz "RE:activism: Re-drawing the boundaries of activism in new media environment" statt:

"Re:activism"-conference addresses what role social activism can play in the broad process in which emerging new media technologies transform existing structures of cultural, economic and political power. The conference offers eight panels, each of them representing an important approach from which the transformative potential of new media can be meaningfully addressed."
Klaus Schönberger (Wissenschaftlicher Koordinator des Forschungskollegs Kulturwissenschaftliche Technikforschung) wird dort im Panel "Digital Culture Jamming" vortragen. Der Titel seines Beitrags lautet:
"How “false“ information creates true events: Persistent and recombined forms of activist communication through internet fakes and hoaxes."

Zur Konferenzseite
Zum Programmablauf (Stand 10.10.2005)

Mit von der Partie ist darüber hinaus die Londoner Kulturwissenschaftlerin (Tübinger Provenienz) Marion Hamm, die im Panel "New Media Activism and the Urban Fabric" über das Thema: "Indymedia UK: Urban Communica/action and the creation of a hybrid activist space in London" einen Vortrag beisteuern wird.

Dann lesen wir in Perlentaucher vom 4.10. 2005 über einen Artikel in der ungarischen Zeitschrift "Heti Vilaggazdasag" (Nr. 39/01.10.2005):
Anlässlich der Konferenz "RE:activism" analysiert der Publizist Tamas Vajna in Heti Vilaggazdasag, (01.10.2005) den Strukturwandel der Öffentlichkeit, die das Internet auslöste. Im Netz entstehen politische Interessengemeinschaften oft an den traditionellen Medien vorbei: "Die Neuen Medien widerlegten die Theorie der 'Schweigespirale', die Elisabeth Noelle-Neumann in den 1970er Jahren schuf. ... Heute artikulieren die verschiedensten Bewegungen ihre Meinung im Internet: Homosexuelle, radikale Globalisierungsgegner, Umweltschützer, Feministen, Gegner der Abtreibung oder der Tierexperimente - durch die kostengünstige Präsenz im Internet wird es möglich. (...) Die Online-Autoren unterscheiden sich nicht nur in der Art und Weise der Meinungsverbreitung, sondern auch in den Inhalten von den traditionellen Medien. Sie schreiben *gegen den Mainstream*, gegen die Online-Mutationen der *guten alten Printmedienwelt* oder die im virtuellen Raum aufgebauten Bollwerke des Staates, der Kirchen oder der Wissenschaft" (In ungarisch und nicht mehr online)
Ein Weblog mit Informationen und Meinungen rund um Fragen der Kulturwissenschaftlichen Technikforschung

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Gerrit Herlyn
Deutungsmuster und Erzählstrategien bei der Bewältigung beruflicher Krisenerfahrungen In: Seifert, Manfred/Götz, Irene/Huber, Birgit (Hg.): Flexible Biographien. Horizonte und Brüche im Arbeitsleben der Gegenwart. Frankfurt u. a. 2007, S. 167-184.








Anika Keinz, Klaus Schönberger und Vera Wolff (Hrsg.)
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