CFP für die Hochschultagung 2006

CFP: Hochschultagung "Historizität als Aufgabe und Perspektive" vom 21.-23. September 2006 in Münster

Die Hochschultagung der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, die im September 2006 in Münster stattfindet, thematisiert Historizität als Bestandteil der Disziplin wie als Bestandteil von Kultur. Denn unsere gegenwärtige Lebensrealität ist, wenngleich oft verdeckt, so doch massiv durchdrungen von historischen Vernetzungen. Dies gilt für unser Alltagswissen und Alltagshandeln ebenso wie für unsere Weltbilder und materiellen Erzeugnisse. Ob wir die Dynamik kultureller Austauschprozesse studieren oder einzelne Kultursegmente in den Blick nehmen, ob wir uns auf der Mikro- oder der Makroebene der Kultur bewegen, grundsätzlich meldet das kulturell Ererbte seinen Machtanspruch an. Vernachlässigen wir diesen Aspekt, so berauben wir uns der Möglichkeit eines tieferen anthropologischen Verstehens der Wirklichkeit, in der wir leben. Kompetente kulturanthropologische Arbeit kommt ebenso wenig ohne kompetente historische Arbeit wie ohne einen vergleichenden Zugang aus. Seit sich unser Fach vielerorts von den traditionellen Bindungen an die philologischen und historischen Disziplinen gelöst hat und neue eingegangen ist, stellt sich die Frage, wie die für eine umfassende kulturanthropologische Expertise unentbehrliche historische und historiographische Kompetenz zukünftig gewährleistet werden kann. Die Hochschultagung will neben der Frage nach der Dynamik und dem Gewicht des Historischen und nach der Überlieferung in der Kultur auch das Problem der disziplinären Kompetenzsicherung diskutieren.

Interessierte werden gebeten, Abstracts von maximal einer Seite bis zum 1. März 2006 an das Seminar für Volkskunde/Europäische Ethnologie, Scharnhorststr. 100, 48151 Münster oder per E-mail an Volkskunde.Institut [at] uni-muenster [dot] de zu senden. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Dr. Silke Meyer (meyers@uni-muenster.de).

Andreas Hartmann, Barbara Krug-Richter, Silke Meyer, Ruth-E. Mohrmann

CfP: History of Transport, Traffic and Mobility

Fourth International Conference on the History of Transport, Traffic and Mobility

Paris and Marne-la-Vallée, France
28 September -1 October 2006


Call for Papers
The International Association for the History of Transport, Traffic and Mobility (T2M) invites proposals for papers to be presented at the Fourth International Conference on the History of Transport, Traffic and Mobility, to be held in Paris and Marne-la-Vallée, France on 28th September-1st October 2006.

Papers may address any aspect of the social, cultural, economic, technological, ecological and political history of transport, traffic and mobility. However, we encourage the submission of proposals relating to the conference theme: History, Safety and Sustainable Mobility.
The interplay between safety and sustainability opens up important lines of historical inquiry. In what ways do the values of safety and sustainability shape the expectations of mobility users, producers and regulators? For example, beginning in the 1970s, the resurgence of the tram, in opposition to the automobile, in urban centers initiated a series of intense debates. In France, for example, several social science research projects (RATP Réseau 2000, Institut pour la Ville en Mouvement, etc) were established to address the debate. It is hoped that this theme will generate new objects and methods of inquiry in the emerging field of mobility history.
Such a broad subject suggests the value of interdisciplinary approaches. Relevant contributions from cultural geographers, sociologists, anthropologists, economists, and other scholars who do not define themselves as historians are therefore very welcome, as well as those from historians who are not specialists in T2M. Participants are encouraged, though not required, to organize panels on this or any other theme. A panel consists of a chair and normally up to three speakers; no commentator is required. We encourage transnational, comparative and transmodal approaches, and welcome proposals exploring theoretical or methodological issues as well as those of a more empirical nature. We especially invite recent entrants to the profession and doctoral students to submit proposals.

This conference will be hosted by Centre d'Histoire Sociale du XXe siècle, University Paris I Panthéon-Sorbonne, and the Ecole Nationale des Ponts et Chaussées. The conference language is English and French, all the working panels should be in English.The deadline for abstracts and a short cv (max. 1 page each; Word or rich text format only) is 31 March 2006. Send proposals to: submissions[at]t2m[dot]org. Notification of acceptance will be sent by 30 April 2006. The full text of papers accepted must be submitted by 15 July 2006 if they are to be included on the conference CD-ROM sent in advance to all participants and if they are to be eligible for T2M Awards. All participants are absolutly required to register before the 1st September, in order to secure the conference programme.

For enquiries about the programme, please contact Mathieu Flonneau, Université Paris I, (Mathieu.Flonneau[at]univ-Paris1[dot]fr) and Vincent Guigueno, Ecole nationale des Ponts et Chaussées (vincent.guigueno@m4x.org). For information about local arrangements please contact vincent.guigueno [at] m4x[dot]org.

For information about T2M and previous conferences, please visit: http://www.t2m.org. Further details of the 2006 conference will be posted there in due course.

Bielefeld: Neuer MA-Studiengang

Neuer MA-Studiengang "History, Philosophy and Sociology of Science" (HPSS) an der Universität Bielefeld

Ab dem Wintersemester 2005/6 wird an der Universität Bielefeld der Master-Studiengang "History, Philosophy and Sociology of Science" (HPSS) eingerichtet. Der Studiengang wurde am Institut für Wissenschafts- und Technikforschung entwickelt und wird von der Fakultät für Geschichtswissenschaften, Philosophie und Theologie und der Fakultät Soziologie gemeinsam getragen.

Die viersemestrige Ausbildung kombiniert wissenschaftsgeschichtliche, -philosophische und -soziologische Gebiete der Wissenschaftsforschung. Sie zielt darauf ab, den Studierenden Fachkenntnisse und Methoden an die Hand zu geben, um Wissenschaft nach ihren epistemologischen Charakteristika, institutionellen Strukturen und im Kontext der gesellschaftlichen Entwicklung zu analysieren.

Nach einem Einführungsmodul in die Grundlagen der Wissenschaftsgeschichte, -philosophie und -soziologie werden die vier interdisziplinären Module, Wissenschaft und Gesellschaft - Wissensgesellschaft; Methoden in der Wissenschaft; Entwicklung der Wissenschaften; Wissenschaftsorganisation und -politik, angeboten. Es ist ein Praktikum in einer außeruniversitären Einrichtung zu absolvieren. Ein Semester soll in einer Partnereinrichtung im Ausland studiert werden, wobei Kooperationsvereinbarungen sicherstellen, dass die dort erworbenen Leistungspunkte dem Bielefelder Master gutgeschrieben werden. Das Studium wird mit einer Masterarbeit abgeschlossen. Die Absolventinnen und Absolventen werden mit fachlichen, methodischen und reflexiven Kompetenzen versehen, für die in den gegenwärtigen Veränderungen hin zur Wissens- und Informationsgesellschaft eine wachsende Nachfrage zu verzeichnen ist. Außerdem qualifiziert der Abschluss zum Promotionsstudiengang an der Universität Bielefeld und anderen Universitäten. Zugangsvoraussetzung ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss und die erfolgreiche Teilnahme am Bewerbungsverfahrens. Der Bewerbungsschluss ist der 30. September 2005.

Weitere Informationen zum Studiengang und zur Bewerbung befinden sich auf der Website des Instituts. Auskünfte erteilt auch die Koordinatorin des Studiengangs Dr. Sybilla Nikolow (Institut für Wissenschafts- und Technikforschung, Universität Bielefeld, PF 100 131, D-33501 Bielefeld; Tel.: 0521-4624; E-Mail: nikolow@iwt.uni-bielefeld.de).
Ein Weblog mit Informationen und Meinungen rund um Fragen der Kulturwissenschaftlichen Technikforschung

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Gerrit Herlyn
Deutungsmuster und Erzählstrategien bei der Bewältigung beruflicher Krisenerfahrungen In: Seifert, Manfred/Götz, Irene/Huber, Birgit (Hg.): Flexible Biographien. Horizonte und Brüche im Arbeitsleben der Gegenwart. Frankfurt u. a. 2007, S. 167-184.




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