Onlinequellen zur Geschichte des Flipperautomaten

Der Flipperautomat hielt in die Empirische Kulturwissenschaft Einzug mit Bernd Jürgen Warnekens legendärem Aufsatz "Der Flipperautomat. Ein Versuch über Zerstreuungskultur. In: Jürgen Alberts u.a.: Segmente der Unterhaltungsindustrie. Frankfurt/M. 1974, S. 66-129". Inzwischen haben sich die Perspektiven verschoben, doch in vielerlei Hinsicht ist der Aufsatz nach wie vor inspirierend.

In der aktuellen c't (11/2006) finden wir auf S. 218 unter der Rubrik "Websites aktuell" einen Eintrag zur Geschichte der Flipper und Bumper-Automaten. Es gibt jede Menge zu entdecken:

"Seit 1947 gibt es die Flipperautomaten in der heute bekannten Bauweise. Die zunächst einfachen Geräte wurden im Laufe der Jahrzehnte immer weiter aufgerüstet - bis sie in den 90er Jahren zu High-Tech-Monstern mutierten. Einen umfangreichen Blick in die Geschichte erlaubt die Internet Pinball Machine Database. Unter knapp 5000 verschiedenen Spieltischen mit rund 30 000 Bildern lässt sich das Lieblingsspielgerät aus Jugendzeiten ausfindig machen.

Eine Flippersammlung steht in der Nähe von Rothenburg ob der Tauber. Die von Enthusiasten zusammengetragene Kollektion ist auf der Website ausführlich dokumentiert. Sie bietet zahlreiche großformatige Fotos der Exponate und von der Restaurierung alter Schätze. Die Flipper lassen sich nach Voranmeldung besichtigen und spielen.

Viele Geräte vor allem aus den 60er Jahren finden sich auf den Seiten des Automatenmagazins. Umfangreiche Beschreibungen und zahlreiche Fotos zeigen die Liebe zum Detail bei den Konstrukteuren der Flipperautomaten. Die Texte enthalten jede Menge Geschichten rund um die bunten Kästen und deren Entwickler. (uma)"


Eine kulturwissenschaftliche Geschichte des Flipperautomaten liegt wohl - um es vorsichtig zu formulieren - noch nicht vor. Vielleicht werde ich aber auch sehr bald eines besseren belehrt ... Kommentiert!
jan.schmidt - 15. Mai, 14:14

Flippern

Keine kulturwissenschaftliche Historie, aber eine schöne sozialwissenschaftliche Analogie: Schimank, Uwe: Flipperspielen und Lebenskunst. In: Herbert Willems/Alois Hahn (Hrsg.): Identität und Moderne. Frankfurt/M. 1999: Suhrkamp, 250-272.
Und mein ganz persönliches Flipper-Erlebnis: http://www.bamberg-gewinnt.de/wordpress/archives/189

:)

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Deutungsmuster und Erzählstrategien bei der Bewältigung beruflicher Krisenerfahrungen In: Seifert, Manfred/Götz, Irene/Huber, Birgit (Hg.): Flexible Biographien. Horizonte und Brüche im Arbeitsleben der Gegenwart. Frankfurt u. a. 2007, S. 167-184.




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