"Hamburg damals" heute und in den nächsten Tagen jeweils 12 Uhr auf 3sat

Hamburg damals
3.1. 2008, 12:00 Uhr 3sat

Zeitgeist, Ereignisse, Erinnerungen - Eine sechsteilige Zeitreise von Christian Mangels - 4. Die Jahre 1965 bis 1969 -

"Im Hafen wird 1968 das erste Vollcontainerschiff abgefertigt: Das beginnende Container-Zeitalter verändert Arbeitsabläufe und Arbeitsbedingungen an den Kais, aber Hamburg kann seinen Ruf als "schneller Hafen" behaupten."


Freitag, den 04.01.2008, 12:00 Uhr

Hamburg damals

Zeitgeist, Ereignisse, Erinnerungen
Eine sechsteilige Zeitreise von Christian Mangels
5. Die Jahre 1970 - 1974

"Hamburg in der ersten Hälfte der 1970er Jahre, die Hansestadt ist eine pulsierende Metropole: Der"Starclub" schließt, das "Onkel Pö" öffnet. Udo Lindenberg, Otto, Leinemann, die Rentnerband und andere prägen eine neue Musik. Rhythmen und Texte der "Hamburger Szene" sind in aller Munde - und in aller Ohren. Programmkinos verändern Filmtheater und Kinokultur. Architektonische Superlative und gewaltige Ingenieurleistungen verändern das Stadtbild."


Samstag, den 05.01.2008, 12:00 Uhr

Hamburg damals

Zeitgeist, Ereignisse, Erinnerungen
Eine sechsteilige Zeitreise von Christian Mangels
6. Die Jahre 1975 - 1979

"Großprojekte für den Verkehr werden in Betrieb genommen: der Elbtunnel, der Elbe-Seiten-Kanal und - bei Maschen, im Süden der Hansestadt - der größte Rangierbahnhof Europas."

Zwei Mal Wiss. Mitarb. "Europäische Ethnologie" (HU Berlin)

Humboldt-Universität zu Berlin, Berlin
Bewerbungsschluss: 18.01.2008

1. Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in mit 2/3 Teilzeitbeschäftigung
befristet für 3 Jahre zu besetzten.
(Vgr. IIa – BAT-O nach AnwTV HU; Verlängerung ggf. möglich)

Kennziffer AN/133/07

Aufgabengebiet:
Wiss. Dienstleistungen in Forschung und Lehre (einschl. Beteiligung an der Koordination der Lehre im Bachelor- und Masterstudiengang) auf dem Gebiet der Europäischen Ethnologie; Gelegenheit zur Vorbereitung einer Promotion (nähere Informationen unter: http://www2.hu-berlin.de/ethno/)
Anforderungen:
Abschlossenes Hochschulstudium der Europäischen Ethnologie/Volkskunde

2. Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in vollzeit befristet für 3 Jahre zu besetzen. (Vgr. IIa – BAT-O nach AnwTV HU; Verlängerung ggf. möglich)

Kennziffer AN/132/07

Aufgabengebiet:
Wiss. Dienstleistungen in Forschung und Lehre auf dem Gebiet der
Europäischen Ethnologie sowie Beteiligung an der Koordination der
Forschungs- und Projektarbeit im Institut; Aufgaben zur Erbringung
zusätzlicher wiss. Leistungen (nähere Informationen unter:
http://www2.hu-berlin.de/ethno/)
Anforderungen:
Abschlossenes Hochschulstudium und Promotion der Europäischen
Ethnologie/Volkskunde

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (einschl. einer Kurzdarstellung über Vorstellungen der eigenen Rolle und Vorhaben im Institut) sind innerhalb von 7 Wochen (bis 18. 01. 2008) unter Angabe der Kennziffer an die Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät I, Institut für Europäische Ethnologie, Prof. Dr. Wolfgang Kaschuba, Unter den Linden 6, 10099 Berlin zu richten.

Zur Sicherung der Gleichstellung sind Bewerbungen qualifizierter Frauen besonders willkommen, Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt. Da keine Rücksendung von Unterlagen erfolgt, bitten wir, mit der Bewerbung ausschließlich Kopien vorzulegen.

Prekarisierung von Wissenschaft und wissenschaftlichen Arbeitsverhältnissen

Freitag, 11.01.2008, 16:00 Uhr bis Samstag, 12.01.2008, 17:00 Uhr

Ort: Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Universität Leipzig
Flyer als PDF

Arbeitstagung des Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (BdWi), in Kooperation mit

BFW - Bildungs- und Förderungswerk der GEW
FIB - Forschungs- und Informationsstelle beim BdWi
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)
Rosa-Luxemburg-Stiftung
Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen
StudentInnenRat der Universität Leipzig
Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)

Seit Ende der 70er Jahre, spätestens jedoch seit der 3. HRG-Novelle und dem so genannten Zeitvertragsgesetz (1985) wird die strukturelle Unterfinanzierung der Hochschule in Lehre und Forschung überwiegend durch eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen des wissenschaftlichen. Mittelbaus aufgefangen.
In letzter Zeit häufen sich Meldungen, die auf die Phänomene eines neuartigen „akademischen Proletariats“ hinweisen, wodurch die bisherigen Verschlechterungen nicht nur graduell fortgesetzt werden, sondern möglicherweise eine neue Qualität in der Entwicklung des sich zwischen Massenbetrieb und „Exzellenzzentren“ polarisierenden deutschen Hochschulsystems angezeigt ist.

Zunahme atypischer Beschäftigung

Als gesichert gilt, dass die Zahl der „irregulären“ wissenschaftlichen Beschäftigten relativ und absolut (vorrangig, wenn auch nicht ausschließlich, Lehrbeauftragte sowie Privatdozentinnen und Privatdozenten) wächst und dass diese immer mehr zu einer Stütze des regulären Lehrangebotes werden: an manchen Fachbereichen betrifft dies bis zu 50 Prozent der Pflichtveranstaltungen. Ursprünglich sollten Lehraufträge eine Ergänzung der Studienangebote durch Menschen aus der (normalbeschäftigten) Berufspraxis – und damit eine willkommene Form des Austausches zwischen Hochschule und Gesellschaft – sein. Mittlerweile wächst der relative Anteil derjenigen, die von Lehraufträgen (im Schnitt: 300 Euro pro Semester) und anderen Honorartätigkeiten „hauptberuflich“ leben. Die Ausbildung des so genannten wissenschaftlichen Nachwuchses realisiert sich immer weniger über reguläre Beschäftigung-verhältnisse. In der Forschung läuft kaum noch etwas ohne Drittmittel, wobei die Vertragsbedingungen (Dauer, Arbeitsumfang) sich ständig verschlechtern.

Der allgemeine Trend der Deregulierung von Arbeitsverhältnissen („Arbeitskraftunternehmer“) nimmt im Wissenschaftsbetrieb offenbar spezifische Formen der Herausbildung einer neuartigen Schicht hochqualifizierter, gering entlohnter schein-selbstständiger Wissensarbeiterinnen und -arbeiter an. Allerdings erfolgt dies auch nicht gleichmäßig, sondern die Probleme sind in den einzelnen Fachgebieten sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Bestandsaufnahme und Widerstand

Ziel der Tagung ist es erstens, diese Problematik im Sinne einer Bestandaufnahme präziser zu erfassen und öffentlich sichtbarer zu machen. Zweitens geht es um die Diskussion von Widerstands- und Reformperspektiven im Sinne der (von verschiedenen historischen Mittelbaubewegungen formulierten) Zielsetzung "Aufgabengerechte Personalstruktur – was heißt das heute?". Schließlich sollen drittens die Auswirkungen einer Deregulierung akademischer Arbeitsverhältnisse auf wissenschaftliche Denk- und Verhaltensweisen diskutiert werden

Programm hier einsehen


Anmeldung/Organisation

Zeit: 11./12. Januar 2008
Ort: Universität Leipzig

Kosten:
Für die Tagung wird ein Kostenbeitrag von 10,- Euro (5,- Euro) erhoben.

Unterkunft:
Auf ausdrücklichen Wunsch vermitteln wir sehr einfache Übernachtungsmöglichkeiten (Turnhalle).

Tagungsort:
Hauptgebäude der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig (unmittelbar an der Einmündung Marschnerstraße/Jahnallee).

Wir bitten um verbindliche Anmeldung!

Teilnahmegebühr in Höhe von10,- Euro (5,- Euro) bitte überweisen an:
BdWi
Konto 16 408 808
Volksbank Mittelhessen
BLZ 513 900 00
Stichwort: Prekär-Tagung

Anmeldung bitte an:
BdWi, Gisselberger Str. 7, 35037 Marburg
bdwi@bdwi.de
Tel.: 06421 21395, Fax: 06421 24654

Oder hier per Online-Formular
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Sabine Zelger zum frühen Telephon

Anton Tantners Adresscomptoir verweist auf den Beitrag von Sabine Zelger "Wissen durch Störung. Das frühe Telefon in Bericht und Literatur" (Abstract | PDF) auf Kakanien Revisited.
Ein Weblog mit Informationen und Meinungen rund um Fragen der Kulturwissenschaftlichen Technikforschung

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Gerrit Herlyn
Deutungsmuster und Erzählstrategien bei der Bewältigung beruflicher Krisenerfahrungen In: Seifert, Manfred/Götz, Irene/Huber, Birgit (Hg.): Flexible Biographien. Horizonte und Brüche im Arbeitsleben der Gegenwart. Frankfurt u. a. 2007, S. 167-184.




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