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CfP: Kritische Kommunikations- und Medientheorien in Lüneburg

Perspektiven Kritischer Kommunikations- und Medientheorien
Tagung an der Leuphana Universität Lüneburg, 30. Oktober bis 01. November 2008

Da immer offensichtlicher wird, dass ökonomische und politische Umbrüche ihre Spuren in kulturellen Lebensformen und alltäglicher Lebensführung hinterlassen, wird die Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenwirken von Medienkultur, Politik und Ökonomie drängender. Vor diesem Hintergrund werden sowohl in medien- und kommunikationswissenschaftlichen als auch in mediensoziologischen Arbeiten allmählich wieder verstärkt Verbindungen zu den allgemeinen gesellschaftlichen Veränderungen hergestellt. Wie beispielsweise Reality-TV Wissen und Praktiken anbietet, die die Legitimität von Privatisierung und Individualisierung sozialer Verantwortung vermitteln und damit staatsbürgerliches Denken in spezifischen Regierungsrationalitäten befördern können, diskutierten KommunikationswissenschaftlerInnen während der „Flow Conference – A critical forum on television and media”, die 2006 in Austin (USA) stattfand.
Angesichts der Mediatisierung von Alltag, Identität, sozialen Beziehungen, Kultur und Gesellschaft und unter den Bedingungen der ‚Rückkehr der Unsicherheiten’ im Rahmen eines global agierenden Kapitalismus ist derzeit auch im deutschsprachigen Raum eine Wiederbelebung des Interesses an einer gesellschaftstheoretisch fundierten kritischen Medientheorie und Medienforschung zu beobachten.
Die Tagung „Perspektiven Kritischer Kommunikations- und Medientheorien” will dazu einladen, die Tragfähigkeit und Weiterentwicklung gesellschaftstheoretisch fundierter kritischer Theorien zu diskutieren und voranzutreiben sowie diese im Hinblick auf ihre gemeinsamen Grundlagen zu durchleuchten.
Wir freuen uns über Beiträge, die kritische Kommunikations- und Medienforschung theoretisch fundieren oder empirisch erweitern, die also beispielsweise
- unter Bezug auf Bourdieus Kapitalkonzept kritisch mit dem gesellschaftlichem Wandel durch die Aneignung digitaler Medien und deren Folgen für die Menschen und ihre Lebenschancen beschäftigen und dabei technizistische Konzepte wie „Digital Divide“ überwinden,
- Überlegungen zur Kulturindustrie revitalisieren und die damit verbundenen Begriffe wie etwa den der ‚Selbstverdinglichung’ für die Analyse von Medienhandeln aufgreifen,
- in der Tradition von Gramsci und den Cultural Studies die Verbindung von Hegemonie und Ideologie für die Analyse von Medien bzw. Medienangeboten fruchtbar machen,
- die Bedeutung der politischen Ökonomie herausstellen und dem Zusammenhang von Gesellschaftsveränderung und geänderten Bedingungen von Medienproduktion, -repräsentation und -aneignung nachgehen,
- im Anschluss an Foucault Medien als Kulturtechnologien diskutieren bzw. verfolgen, wie Machtverhältnisse in Mediendiskursen zum Ausdruck kommen oder mediale Angebote als Modus der Subjektivierung und Form der Selbsttechnik in den Mittelpunkt stellen,
- aktuelle feministische Theoriebildung für Fragestellungen der kommunikations- und medienwissenschaftlichen Geschlechterforschung aufgreifen.

Die einzelnen Panels werden moderiert und kommentiert. Als KommentatorInnen konnten Udo Göttlich, Brigitte Hipfl, Elisabeth Klaus, Hans J. Kleinsteuber, Ralph Weiß und Rainer Winter gewonnen werden. Die Tagung wird eröffnet mit einem Vortrag von Heinz Steinert.
Wir bitten um Zusendung eines Abstracts (4000-5000 Zeichen) bis zum 15. Juni an die OrganisatorInnen:

Prof. Dr. Tanja Thomas
Universität Lüneburg
Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienkultur
Scharnhorststrasse 1
21335 Lüneburg
thomas[at]uni-lueneburg.de

Prof. Dr. Friedrich Krotz
Universität Erfurt
Studienrichtung
Kommunikationswissenschaft
Nordhäuser Straße 63
99089 Erfurt
Friedrich.Krotz[at]uni-erfurt.de

Dr. Jan Pinseler
Universität Lüneburg
Institut für Kommunikations-
wissenschaft und Medienkultur
Scharnhorststr. 1
21335 Lüneburg
pinseler[at]uni-lueneburg.de

Die Auswahl der Beiträge sowie die Zusammenstellung der Panels erfolgt bis Mitte Juli durch das Organisationsteam. Um den KommentatorInnen die Vorbereitung zu ermöglichen, werden ReferentInnen gebeten, bis zum 30. September ein Vortragsmanuskript einzureichen. Eine Publikation ausgewählter Beiträge ist geplant.
 

CfP: Die Sprache der Dinge – kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die materielle Kultur

Gesellschaft für Ethnografie e.V., Berlin
21.11.2008-22.11.2008, Institut für Europäische Ethnologie und Museum Europäischer Kulturen
Deadline: 14.04.2008

CfP: Die Sprache der Dinge – kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die materielle Kultur

Tagung der Gesellschaft für Ethnographie e.V. am 21. und 22.11.2008 am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin und beim Museum Europäischer Kulturen – Staatliche Museen zu Berlin
Die materielle Kultur – erste „Metakategorie“ seit Beginn der ethnologischen und volkskundlichen Forschung und lange Zeit Domäne der Museen – erfährt in den Kulturwissenschaften eine Renaissance und Bedeutungswende. Nachdem sie seit den 1970er Jahren vor allem im Zusammenhang sozialer und kultureller Prozesse betrachtet wurde, rückten die „Dinge an sich“ zunächst aus dem wissenschaftlichen Blickfeld. Vor dem Hintergrund sich zeitgleich global wie auch lokal orientierender Gesellschaften werden jedoch neue Fragen an die materielle Kultur gestellt: Dinge werden als Handlungsträger und Akteure neu entdeckt. Das Potenzial der Dinge als Vermittler und Übersetzer zwischen „fremden“ und „eigenen“ Räumen, materiellen und immateriellen Welten sowie sozialen und physischen Bereichen gerät vor diesem Hintergrund erneut in den Fokus der Ethno- und Kulturwissenschaften. Dinge werden (wieder) als Produzenten von Bedeutungen, von sozialen Beziehungen und Praktiken, von Identitäten, Wertvorstellungen und Erinnerungen betrachtet, die mit einer zunehmenden Multifunktionalität und Polysemie das Feld eindeutiger Zuordnungen verlassen haben. Damit sind neue Herausforderungen auch für die Museen verbunden, sich mit ihren Sammlungen – Kondensate ethnologischer Theorien vor allem des 19. Jahrhunderts – auseinander zu setzen.

Der Wandel der Dinge selbst bringt für die materielle Kulturforschung auch neue Felder hervor: In vielen Bereichen der Informations- und Kommunikationstechnologie etwa ist es angesichts von Nanoskaligkeit, komplexer Mensch-Maschinen-Interaktion und dem Verschmelzen realer und virtueller Welten zunehmend schwerer zu definieren, wo die materielle Kultur endet und in eine immaterielle oder sogar rein symbolische Existenzweise übergeht. Aber auch im Hinblick auf andere Forschungsfelder bildet für eine neue Betrachtung der Dinge die Suche nach neuen Konzepten einen Schwerpunkt, mit denen eine symbolische Dinglichkeit und eine „Materialität des Immateriellen“ in sich neu organisierenden Arbeits- und Alltagswelten beschrieben und gedeutet werden kann. Urbane Szenen und Communities sowie neue soziale Netzwerke sind hier ebenso Beispiele wie Formen multilokalen Wohnens oder aktuelle Produktionsweisen in der Kunst – um nur einige Beispiele zu nennen.

Die Tagung Die Sprache der Dinge – kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die materielle Kultur möchte dazu einladen, die vielfältigen Auffassungen zu Dingen und zu materieller Kultur zu reflektieren, die in den unterschiedlichen Disziplinen an den Museen, Universitäten u.a. Forschungsstätten sowie an den Orten der Praxis zirkulieren. Ziel ist hier, eine Bestandsaufnahme neuer und wieder aufgenommener Ansätze vorzunehmen, mögliche Untersuchungsstränge aufzuspüren und neue Impulse für Forschung und Lehre zu setzen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Wirkmächtigkeit der Dinge, ihre Kultur generierende Funktion, ihre Wege in verschiedenen zeitlichen, räumlichen und kulturellen Bezügen sowie ihre Rekontextualisierungen in Museen und anderen Ordnungssystemen. Veränderte Konsumkulturen, Redefinitionen, Umdeutungs- und Aneignungsprozesse von Dingen, Symbolen, Repräsentationen und Praxen im Kontext der Globalisierung führen zudem weltweit zu Fragen nach der Authentizität materieller Kultur. Auch hier sind neue Ansätze gefordert – etwa zur Frage des „Originals“ und der „Kopie“, zur Problematik kulturellen Eigentums und des Umgang mit dem kolonialen Erbe oder zur Herausbildung und zum Agieren lokaler und subkultureller widerständiger Bewegungen.

Folgende Achsen werden zur Strukturierung der Diskussion vorgeschlagen:

- Dinge als kontextspezifische Akteure in der Praxis
- Dinge als Produzenten von Praxen, Bedeutungen und Identitäten
- Dinge als Abbilder, Übersetzer, Wissensübermittler und Katalysatoren in Transformationsprozessen
- Dinge als Gegenstand von Analyse, Beschreibung, Bewahrung und Präsentation in musealer und forschender Praxis
- Dinge zwischen Materialität, Immaterialität und Dematerialisierung
- Dinge an der Schnittstelle realer und virtueller Praxen

Bitte schicken Sie Ihren Themenvorschlag in einem Abstract (max. eine Din-A4-Seite) bis zum 14.04.08 an materielle-kultur[at]gfe-online[dot]org.

Für die GfE:
Claudia Hirschberger, Karoline Noack, Jane Redlin, Elisabeth Tietmeyer

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3. Doktorandentagung der Europäischen Ethnologie/Volkskunde/Empirischen Kulturwissenschaft/Kulturanthropologie 2008

Würzburg
30.05.2008-01.06.2008, Würzburg
Deadline: 30.04.2008

Ankündigung und Call for Papers:
3. Doktorandentagung der Europäischen Ethnologie/Volkskunde/Empirischen
Kulturwissenschaft/Kulturanthropologie 2008 in Würzburg

30.05-01.06.2008

Die Doktoranden und Mitarbeiter des Würzburger Lehrstuhls für
Europäische Ethnologie / Volkskunde laden nach den beiden erfolgreichen Treffen 2006 in Bonn und 2007 in München herzlich zu einem weiteren Arbeitstreffen ein.
Doktoranden aus Nachbardisziplinen sind ebenso willkommen wie Studenten aus nicht deutschsprachigen Instituten. Während der Tagung haben die Teilnehmer die Gelegenheit, ihre Dissertationsprojekte in kleinen Vorträgen vorzustellen. Im Anschluss daran können Probleme jeglicher Art rund um die Dissertation diskutiert werden. Der Austausch über Schwierigkeiten bei der Materialerhebung, der Analyse oder Verschriftlichung soll dabei im Mittelpunkt stehen. Ein weiterer Programmpunkt wird eine simulierte Prüfungssituation (Verteidigung) mit einem kürzlich promovierten Kollegen des Faches sein. Vernetzung und Austausch unter den Teilnehmern werden sich auch diesmal nicht nur in inhaltlichen Diskussionen ergeben; das Rahmenprogramm bilden ein gemeinsamer Grillabend und eine Führung durch die Würzburger Innenstadt.

Die Tagung ist als Workshop ausgelegt und lebt von der aktiven
Beteiligung der Teilnehmer. Anregungen zu speziellen Problemfeldern und Wünsche für weitere Programmpunkte sind deshalb herzlich willkommen.

Der Tagungsbeitrag beläuft sich auf 25.- Euro. (Bitte erst anmelden,
Bestätigung und Anmeldeinformationen abwarten und dann das Geld
überweisen)

Die Anmeldungen und ein kurzes Abstract des Dissertationsthemas (max. 500 Wörter) sind bitte bis 30. April an die folgende Adresse zu senden:
anmeldung[at]doktorandentagung.de

Informationen zu Programm, Zahlungskonditionen und Unterkunft gibt es auf unserer Webseite: www.doktorandentagung.de
Für alle weiteren Anfragen steht die Adresse info[at]doktorandentagung.de
zur Verfügung.

Anmeldungen können auch per Post oder Fax geschickt werden an:

Organisationsteam Doktorandentagung 2008
Universität Würzburg
Institut für Deutsche Philologie
Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde
Am Hubland
97074 Würzburg
Tel.: 0931/888-5606
Fax: 0931/888-4621
e-Mail: info[at]doktorandentagung.de
www.doktorandentagung.de


Jörg Fuchs M.A., Susan Gamper M.A.,
Sebastian Joosten M.A., Judith Kestler M.A., Eike Lossin M.A
 

CfP-"Medien und Lesen" / Verlängerung

Post von der Redaktion merzWissenschaft, die besagt, dass der Abgabetermin für Abstracts für merzWissenschaft 2008 zum Thema "Medien und Lesen" wurde vom 25.02. auf den 05.03.2008 verschoben.

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CFP: Digitale Fotografie - Kulturelle Praxen eines neuen Mediums

Call for Papers

4. Tagung der Kommission Fotografie der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde

in Kooperation mit dem Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft der Philipps-Universität Marburg, dem Bildarchiv Foto-Marburg und dem Jonas Verlag, Marburg

19. bis 21. September 2008 in Marburg

Digitale Fotografie.
Kulturelle Praxen eines neuen Mediums


Die Kulturtechnik der Fotografie hat in den vergangenen Jahren entscheidende Veränderungen erfahren: Mit der Einführung des digitalen Systems im Jahr 1990 ist die Ära der klassischen Fotografie innerhalb weniger Jahre zunächst im professionellen Bereich zu Ende gegangen. Digitale Techniken haben inzwischen ebenso die Geschicke der Amateurfotografie neu bestimmt. Der Blick in das Schaufenster eines beliebigen Fotogeschäfts zeigt, dass die Phase des Umbruchs mittlerweile weitgehend abgeschlossen ist: Analoge Kameras sind dort nicht mehr zu finden. Genauso verschwunden sind die alten Entwicklungslabors. An deren Stelle ist der für jeden Fotointeressierten obligatorische PC mit entsprechendem Drucker getreten.
Die weitreichenden Änderungen betreffen auch das klassische Fotoarchiv am Museum oder in einer öffentlichen Sammlung: Bilddatenbanken ersetzen Dia und Papierabzug. Bilder sind via Internet von Zuhause aus abrufbar.
Die Wende von der analogen zur digitalen Technik wird mit einem sozio-kulturellen Paradigmenwechsel gleichgesetzt, der in der postmodernen Gesellschaft sowohl professionelle und private als auch wissenschaftliche oder archivtechnische Belange betrifft.
Die Arbeitstagung "Digitale Fotografie. Kulturelle Praxen eines neuen Mediums" richtet sich an Kulturwissenschaftler, Ethnologen, Fotografen und alle, die sich wissenschaftlich und theoretisch mit diesem Medium auseinandersetzen. Dabei soll die These vom Paradigmenwechsel leitmotivisch diskutiert werden. Für die Präsentationen wären folgende Themenbereiche und Fragen relevant.

1. Professionelle Fotografie/Amateurfotografie. Hat sich mit der digitalen Fotografie auch das Fotografieren verändert? Welche Motive werden fotografiert, sind die Bilder, wie bisweilen behauptet wird, besser geworden, bzw. gibt es neue Felder, in denen fotografiert wird? Welche Erfahrungen sammeln die Fotografen bei der Aneignung neuer Techniken?


2. Printmedien/Internet. Wie wirkt sich die digitale Fotografie auf die alten und neuen Medien aus. Welche Bilder kommen zum Einsatz? Welche Rolle spielen dabei Authentizität, die zeitliche Unmittelbarkeit und mögliche staatliche Eingriffe (Zensur)?

3. Öffentliches- und privates Archiv/Sammlung. Wird die digitale Technik die analogen Speicherverfahren auch im Archiv ablösen? Wie wirkt sich das - speziell im privaten Bereich - auf Aufbewahrungs- und Präsentationsstrategien aus? Welche Chancen, aber auch welche unabsehbaren oder unbeherrschbaren Situationen ergeben sich für Internetpräsentationen?

4. Markt. Welche Auswirkungen hat die digitale Fotografie für den traditionellen Fotoladen oder für die Beschäftigten in Labors und anderen Berufsfeldern?
Die Referate sollen maximal 20 Minuten lang sein und sich analytisch-interpretativ und vergleichend mit wenigen, signifikanten Bildbeispielen beschäftigen oder sich mit dem betreffenden Thema theoretisch auseinandersetzen.

Die Papers mit maximal 2.000 Anschlägen (incl. Leerzeichen) sind bis zum 15. April 2008 bei Irene Ziehe (i.ziehe[at]smb[dot]spk-berlin[dot]de) oder Ulrich Hägele (ulrich.haegele[at]uni-tuebingen[dot]de) einzureichen.

Dr. Ulrich Hägele
Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen
Wilhelmstraße 50
D-72074 Tübingen
Telefon + 49 (0) 7071-2978443

Dr. Irene Ziehe
Museum Europäischer Kulturen Berlin
Im Winkel 6/8
14195 Berlin
Telefon + 49 (0) 30-83901280
     

    CfP 2008: m e r z W i s s e n s c h a f t: Medien und Lesen

    m e r z W i s s e n s c h a f t
    m e d i e n + e r z i e h u n g
    c a l l f o r p a p e r s 2 0 0 8


    Medien und Lesen

    Die Printmedien haben im kulturellen Maßstab zu ausdifferenzierten Lesekompetenzen geführt, die Kindern und Jugendlichen in Prozessen der Alphabetisierung und der Aneignung von Lesehaltungen, Textsortenkenntnissen und Lesegewohnheiten vor allem in der Schule vermittelt werden. Die neueren Medien haben sich längst in diese Erwerbswege „eingeklinkt“, ohne dass wir befriedigende Kenntnisse darüber haben, wie man sich die Verbindungen von Medienrezeption und Lesen im Einzelnen vorzustellen hat. Trotzdem ist häufig von Lesekompetenz als einer „Schlüsselqualifikation“ oder „Grundlage“ von Medienkompetenz die Rede.
    Dabei fällt auf, dass zusammenhängende Aspekte der Print- und audiovisuellen Medien in der Forschung noch getrennt betrachtet werden. Vom Fokus auf das Lesen ausgehend lassen sich Fragen zu einer integrierten Betrachtung von Medienkompetenz formulieren.

    • Medialitätsbewusstsein als elementare Komponente von Medienkompetenz beinhaltet die Realisierung des Unterschieds zwischen medial vermittelter und unmittelbarer Erfahrung. Welche Erkenntnisse zum Medialitätsbewusstsein liegen beim Lesen (und ggf. beim Umgang mit anderen Medien mit Bezug auf die Leseforschung) vor?
    • Von Seiten der Kognitionstheorie und der Leseforschung sind die medienspezifischen Verarbeitungsmuster für Schriftmedien relativ differenziert erforscht und theoretisch modelliert worden. Worin bestehen diese? Und ggf. wo sind Bezüge zum Umgang mit digitalen Medien zu sehen?
    • Welche Rolle spielt die medienspezifische Genuss- aber auch Kritikfähigkeit für die Entwicklung einer umfassenden, das Lesen einschließenden Medienkompetenz? Inwiefern bedingen beide die Fähigkeit zur Selektion und Kombination bei der Mediennutzung?
    • Welche Bedeutung haben produktive Partizipationsmuster für die Aneignung der Printmedien aber auch der digitalen Medien?
    • Welche Arten von Anschlusskommunikation begleiten die Medienrezeption?

    Welche Funktionen und Bedeutungen die Spezifik einzelner Medien im Hinblick auf Medienkompetenz erhält, soll in merzWissenschaft 2008 theoretisch erörtert und empirisch ausgelotet werden.

    merzWissenschaft bietet ein Forum, um die wissenschaftliche Auseinandersetzung in der Medienpädagogik zu fördern und die theoretische Fundierung der Disziplin weiterzutreiben. Dabei sollen auch Forschungen im Ausland einbezogen werden. Zugleich möchte merzWissenschaft mit benachbarten Disziplinen Debatten über medienbezogene Perspektiven anregen. merzWissenschaft erscheint einmal jährlich, jeweils als letztes merz-Heft des Jahres. Für das Jahr 2008 lädt merzWissenschaft zur Einreichung von Beiträgen ein, die im oben skizzierten Themenkomplex verortet sind.

    Kriterien
    Erwünscht sind Beiträge, die
    • empirisch oder theoretisch fundiert sind,
    • neue Aspekte oder Zugänge zum Thema aufzeigen und
    • bisher unveröffentlicht sind.

    Interessierte Autorinnen und Autoren werden gebeten, bis zum 25. Februar 2008 ein Abstract (max. 4000 Zeichen inkl. Leerzeichen) bei merz einzureichen. Im Falle der Annahme der Abstracts durch die merzWissenschaftsredaktion stehen ca. 14 Wochen für das Verfassen der Beiträge (max. 30.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) zur Verfügung. Abgabe der Artikel ist der 23. Juni 2008. Die eingereichten Beiträge werden anschließend in anonymisierter Form einem Peer Review Verfahren unterzogen. Erscheinungstermin für merzWissenschaft ist Ende 2008.

    Termine im Überblick
    25. Februar 2008: Abgabe der Abstracts
    07. März 2008: Entscheidung über die Annahme bzw. Ablehnung von Beiträgen
    23. Juni 2008: Abgabe der Beiträge
    30. Juni bis 5. September 2008: Begutachtungsphase
    August/September 2008: ggf. Überarbeitung
    29. September 2008: endgültige Abgabe

    merzRedaktion, Pfälzer-Wald-Str. 64, D - 81539 München, merz@jff.de
    Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Susanne Eggert, Fon +49.89.68989-120
     

    CATaC'08 (1) Call for Papers

    ICTs Bridging Cultures? Theories, Obstacles, Best Practices
    6th International Conference on Cultural Attitudes towards Technology and Communication (CATaC08)


    24-27 June 2008
    Universite de Nîmes, France
    Conference languages: English and French
    www.catacconference.org

    The biennial CATaC conference series - 10 years old in 2008! - provides a premier international forum for current research on how diverse cultural elements shape the implementation and use of information and communication technologies (ICTs). The conference series brings together scholars from around the globe who provide diverse cultural and disciplinary perspectives in their presentations and discussions of the conference theme and topics (listed below).

    Nîmes, inhabited by Celts since the 4th ct. B.C.E., became a Gallo-Roman city in 18 BCE, and is home to some of the best-preserved examples of Roman engineering and architecture. The Pont de Gard, an aquaduct bridge across the Gard river, serves as our primary metaphor for CATaC 2008: ICTs as technologies bridging cultures. Our venue in multi-cultural Nîmes further provides us with a number of cultural experiences and pleasures unique to the South of France. Finally, CATaC 2008 emphasizes francophone participation in a number of ways, including, translation provided for abstracts in French and English, and for questions and answers following presentations.

    Original full papers (especially those which connect theoretical frameworks with specific examples of cultural values, practices, etc.) and short papers (e.g. describing current research projects and preliminary results) are invited.

    TOPICS include but are not limited to:
    - Language as a core issue in cultural diversity with IT: are languages shaping a new IT world?
    - CMC as fostering and/or threatening cultural diversity
    - Theoretical and practical approaches to analyzing "culture" and its impact on the use and implementation of ICTs
    - ICTs in the francophone world, including: influences of francophone usages globally and cross-cultural comparisons
    - Beyond glocalization and homogenization: new mixtures of identities and cultures as facilitated by ICTs
    - Empowerment and CMC, including issues of gender, languages and power (economic, political, social)
    - Values, ethics, justice, and ICTS
    - Cultural and linguistic diversity and e-learning

    SUBMISSIONS
    All submissions will be peer reviewed by an international panel of scholars and researchers. Accepted papers will appear in the conference proceedings. Submission of a paper implies that it has not been submitted or published elsewhere. At least one author of each accepted paper is expected to present the paper at the conference.

    Schedule:
    - Full papers (maximum 15 formatted pages) - 14 January 2008
    - Short and panel papers (3-5 formatted pages) - 21 January 2008
    - Notification of acceptance - mid February 2008
    - Final formatted papers - 28 February 2008

    The review process will be handled electronically through a review system, linked to the conference website. Papers may be submitted in either French or English. We strongly encourage submissions to include abstracts both in French and English, since accepted papers will be published in the Proceedings with abstracts in both languages. We will translate abstracts if necessary. Accepted papers must be formatted according to the conference proceedings template (download from www.catacconference.org).

    KEYNOTE SPEAKERS
    The keynote speakers are Marie-Françoise Narcy-Combes, University of Nantes, and Jean-Paul Narcy-Combes, University of Paris 3-Sorbonne Nouvelle. Their topic is "Local Eyes for Global Vision: Can human intelligence and technology help?"

    PANELS
    The program includes a number of panels:
    - Culture and psychology (Chair: Professor Alexander Voiskounsky, Moscow State University, Russia)
    - Beyond Hall, Hofstede, and 'Culture' (Chairs: Connie Kampf, University of Aarhus, Denmark and Jose Abdelnour-Nocera, Thames Valley University, UK)
    (Additional panel proposals will be considered.)

    ACCOMMODATION
    Accommodation details are on the conference website. Be aware that Nîmes is a very popular vacation destination in June and July so accommodation will need to be booked as early as possible.

    SPONSORS
    Universite de Nîmes
    Institut Universitaire de Formation des Maîtres de Montpellier
    Institut Universitaire de Technologie de Bèziers

    CONFERENCE CHAIRS
    Charles Ess, Drury University, USA, catac@it.murdoch.edu.au
    Fay Sudweeks, Murdoch University, Australia, catac@it.murdoch.edu.au

    CONFERENCE VICE CHAIR
    Marie-Christine Deyrich, IUFM de Montpellier,
    France, marie-christine.deyrich@montpellier.iufm.fr

    PROGRAM CHAIR
    Herbert Hrachovec, University of Vienna, Austria
     

    Kuckuck -CfP: "Zeit-Räume"

    kuckuck
    Die Grazer Zeitschrift "kuckuck - notizen zur alltagskultur"
    sucht Autorinnen und Autoren für die Ausgabe 1/2008 unter dem Titel "Zeit-Räume".

    Redaktionsschluss ist am 31.März 2008.


    Interessierte wenden sich für nähere Informationen bitte an:
    elisabeth.katschnig[at]uni-graz[dot]at

    Informationen zum Kuckuck unter: http://www.uni-graz.at/kuckuck

    Kontakt:
    Prof. Dr. Elisabeth Katschnig-Fasch
    Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie
    Karl-Franzens-Universität Graz
    Attemsgasse 25/I, 8010 Graz
    elisabeth.katschnig[at]uni-graz[dot]at
     

    CfP: Vor Google – Suchmaschinen im analogen Zeitalter

    Eine vergleichsweise lange Vorlaufzeit hat dieser Workshop-Call:

    Workshop in Wien, Fr/Sa 10./11.10.2008
    Deadline für Einsendungen: 31.10.2007

    Call for Papers: Vor Google – Suchmaschinen im analogen Zeitalter

    Google gilt als die mächtigste Marke der Welt, noch vor Microsoft und Coca-Cola. Es wundert nicht, dass die Wichtigkeit, die Suchmaschinen in der heutigen Informationsgesellschaft zukommt, dazu führt, dass sie zu Objekten von Sachbüchern (J. Battelle; D. Vise/M. Malseed) und wissenschaftlichen Werken (D. Lewandowski) werden.

    Der Bedarf nach Erkenntnissen über die Funktionsweise und die Entstehung von Suchmaschinen ist groß; der projektierte Workshop möchte sich dem Phänomen der Suchmaschinen auf historische Weise annähern: ForscherInnen wie z.B. Kultur- und MedienwissenschafterInnen, LiteraturwissenschafterInnen und HistorikerInnen werden mit diesem Call for Paper dazu eingeladen, sich mit der Vorgeschichte von Suchmaschinen auseinanderzusetzen. Dies verspricht umso produktiver zu werden, als es dazu bereits einige exemplarische Studien gibt, z.B. zur Geschichte der Karteikarte (M. Krajewski), zum Buchdruck als neuer Informations- und Kommunikationstechnologie (M. Giesecke), zu Buchregistern und Marginalien (T. Corns, H. Zedelmaier), zu den frühneuzeitlichen Adressbüros (J. Stagl, P. Burke) und zu den Zeitungsauschnittsbüros (A. te Heesen).

    Als mögliche Fragestellungen können u.a. genannt werden:

    *) Die Organisationsform der Einrichtungen: Handelt es sich um privatwirtschaftlich orientierte, miteinander konkurrierende oder mit einem Privileg versehene Unternehmen? Oder aber um staatliche Einrichtungen? Man denke nur an die aktuelle Debatte um die sich noch in ihren Anfängen befindliche europäische öffentlich-rechtliche Suchmaschine „Quaero“, die es mit Google aufnehmen sollte, deren Entstehung aber mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden ist.

    *) Erkenntnistheorie der Suchmaschine: Suchmaschinen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Informationen zur Verfügung stellen. Die Informationen sind jedoch nicht vorgängig vorhanden, vielmehr werden sie in ihrer jeweiligen Form erst durch die spezifische Einrichtung der Suchmaschinen hergestellt. Außerdem konstituieren sie das Wissens als objektförmig: nur jenes Wissen ist relevant, das besessen und getauscht werden kann. Anhand der Suchmaschinen lässt sich damit auch eine Geschichte von Wissens- und Informationsbegriffen nachzeichnen, welche die ökonomische Dimension epistemologischer Kategorien zum Vorschein kommen lässt. Auf das Verhältnis zwischen der jeweiligen historischen Ausprägung (von der humanistischen „historia“ zu Claude Shannons „Information“) und ihrer Organisationsform soll besonderes Augenmerk gelenkt werden.

    *) Einbettung in Mediensysteme: Wie lässt sich das Verhältnis vormoderner Suchmaschinen zu anderen Medien, namentlich der frühneuzeitlichen Post – dem laut Wolfgang Behringer „erste[n] Internet“ – beschreiben?

    *) Konkurrenz: Zu welchen anderen, traditionellen Techniken der Informationsvermittlung und -recherche treten neu auftauchende Suchtechnologien in Konkurrenz? Welche Konflikte entstehen aus der Konfrontation von Suchsystemen, die auf der Speicherkapazität des menschlichen Gehirns basieren mit jenen, die sich des Mediums Papier bedienen?

    *) Das Spannungsfeld zwischen Öffentlichkeit und Privatheit: Wurde es bei frühneuzeitlichen Einrichtungen wie z.B. Adressbüros als anstößig empfunden, bislang vor allem durch persönliche Netzwerke und Klientelbeziehungen vermittelte Dienstleistungen öffentlich und anonym zugänglich zu machen, so gilt aktuellen Suchmaschinen zuweilen der Vorwurf, sie würden durch die Durchsuchung von E-Mails (G-Mail) oder der eigenen Festplatte (Google Desktop) die Privatsphäre verletzen.

    *) Utopien: An neue Medien knüpfen oft Utopien an, die von einer durch neue Technologien bewirkten besseren Welt träumen. Ein Phantasma, das die Suchmaschinen im Laufe ihrer Geschichte stets zu begleiten scheint, ist der Traum von der Erfassung der gesamten Welt. Sie tendieren dazu, sich als ausschließliche Quellen des Wissens zu setzen: „quod non est in google, non est in mundo“. Welche Formen nahmen solche Utopien der totalen und instantanen Verfügbarkeit des Wissens jeweils an, inwieweit waren sie an zeitspezifische Technologien (Buchdruck, Mikrofilm, Computer) gekoppelt, und welche blinden Flecken wiesen sie auf?

    *) Suchmaschine und Kontrolle: Google China oder staatliche Begehrlichkeiten nach den Logfiles abgespeicherter Suchen können als Beispiele dafür genannt werden, wie Suchmaschinen gouvernementale Aufgaben übernehmen oder übernehmen können: Diese Tendenz lässt sich auch bei vormodernen Suchmaschinen feststellen; Théophraste Renaudots „Bureau d’adresse“ diente z.B. als Meldestelle für Fremde, die Brüder Fielding wiederum versuchten, die Techniken ihres „Universal Register Office“ zur Verbrechensbekämpfung einzusetzen, die habsburgischen „Fragämter“ veröffentlichten Steckbriefe, – es gibt wiederholte Versuche, Adressbüros im Sinne einer guten „Policey“ einzusetzen

    Interessierte ReferentInnen bitten wir, bis 31.10.2007 ein Abstract im Umfang von circa 2-3000 Zeichen sowie einen kurzen Lebenslauf mit Angaben über Forschungsschwerpunkte und Publikationen (nicht mehr als 2000 Zeichen) an folgende E-Mail-Adresse zu schicken:
    vor-google.geschichte@univie.ac.at

    Der Workshop soll am 10. und 11. Oktober 2008 in Wien stattfinden; für Reisekosten und Unterbringung (zwei Nächte) werden Förderungen beantragt.

    Tagungshomepage: http://www.univie.ac.at/iwk/vor-Google/

    Konzeption:
    Thomas Brandstetter, Institut für Philosophie, Univ. Wien
    Anton Tantner, Institut für Geschichte, Univ. Wien

    Organisationsbüro:
    Thomas Hübel
    Institut für Wissenschaft und Kunst
    Berggasse 17/1
    A-1090 Wien
    Tel: 0043 1 317 43 42
    http://www.univie.ac.at/iwk/
     

    CALL FOR BOOK CHAPTERS: Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web –

    Titel:
    Kommunikation, Partizipation und Wirkungen im Social Web –
    Weblogs, Wikis, Podcasts und Communities aus interdisziplinärer Sicht

    Herausgeber:
    Prof. Dr. Ansgar Zerfaß, Universität Leipzig, Abt. Kommunikationsmanagement und Public Relations
    Dr. Martin Welker, Universität Leipzig, Abt. Journalistik
    Dr. Jan Schmidt, Universität Bamberg, Forschungsstelle „Neue Kommunikationsmedien“

    Inhaltliche Ausrichtung des Sammelbandes:

    Partizipative Formen der Kommunikation im Internet haben in den vergangenen Jahren einen unerhörten Aufschwung genommen. Weblogs, Podcasts, Wikis, Online-Communities und andere Erscheinungsformen des Social Web bzw. Web 2.0 sind so erfolgreich, dass sie inzwischen die Struktur der Öffentlichkeit verändern. Das spiegelt sich einerseits im Mediennutzungsgefüge wider; klassische Massenmedien wie der Hörfunk, das Fernsehen und die Zeitung verlieren insbesondere bei den jüngeren Nutzergruppen an Rückhalt. Der Erfolg zeigt sich andererseits in der vielfältigen Verwendung durch Unternehmen und Politik. Beide wenden sich direkt an ihre Rezipienten (Beispiele sind Corporate Blogs. Unternehmenspräsenzen im Second Life oder auch Politik-Podcasts wie von Bundeskanzlerin Merkel) und umgehen die klassischen Gatekeeper. Schließlich unterstützen die Anwendungen des Social Web auch Kommunikation und Interaktion im privaten und persönlichen Bereich, wo sie den Aufbau und die Pflege von sozialen Beziehungen ermöglichen. Die Zeit ist deshalb reif, nach der Wirkung dieser Kommunikationsformen zu fragen: auf der Makroebene der gesellschaftlichen Kommunikation, auf der Mesoebene der Kommunikationsstrategien von Unternehmen, Organisationen und Institutionen sowie auf der Mikroebene einzelner Kommunikatoren und Rezipienten.
    Eine inter- (fächerübergreifende) und transdisziplinäre (Theorie-Praxis verzahnende) Ausrichtung des Bandes wird angestrebt. Deshalb sind auch Fallstudien willkommen, die Ziele, Umsetzung und Ergebnisse (Evaluation) von Kommunikationsstrategien im Social Web reflektieren.

    Willkommen sind insbesondere Beiträge, die einen Beitrag zur Wirkungsdiskussion leisten und Studien, die neue Methoden, vor allem der Online-Forschung, beschreiben oder einsetzen.


    Themenvorschläge/Proposals

    Bitte bis spätestens 15. Mai 2007 als PDF-Dokument per E-Mail senden an: onlineforschung[at]@yahoogroups.[dot]de

    Reihe:
    Band 2 der Neuen Schriften zur Online-Forschung;
    Deutsche Gesellschaft für Online-Forschung (Hrsg.)

    Verlag:
    Köln: Herbert von Halem Verlag 2008

    Umfang:
    ca. 350 Seiten, 16 bis 20 Beiträge á 14-18 Druckseiten


    Zeitplan und Eckdaten

    Einreichfrist für Themenvorschläge/Proposals: 15. Mai 2007
    Benachrichtigung über Annahme: 15. Juni 2007
    Einreichung des vollständigen Artikels: 15. September 2007
    Freigabe der Druckfahnen: 30. Oktober 2007
    Erscheinungstermin: Januar 2008

    Weitere Einzelheiten und Formalia hier
    Ein Weblog mit Informationen und Meinungen rund um Fragen der Kulturwissenschaftlichen Technikforschung

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    Gerrit Herlyn
    Deutungsmuster und Erzählstrategien bei der Bewältigung beruflicher Krisenerfahrungen In: Seifert, Manfred/Götz, Irene/Huber, Birgit (Hg.): Flexible Biographien. Horizonte und Brüche im Arbeitsleben der Gegenwart. Frankfurt u. a. 2007, S. 167-184.




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