Quellen: Digitale Texte im Seminar für Wirtschafts- und Sozialgeschichte - Kanäle

Die Bibliothek für Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Universität Köln hält eine Reihe digitalisierter historischer Texte bereit, u.a. auch das schöne Buch: A. B. M. Geographisch-historische Beschreibung der Kanäle. Ein Beitrag zur älteren und neuern Erdbeschreibung, Cöln: Haas und Sohn. 1802. VI, 108 S.

Neuerscheinung: Hans Joachim Schröders Technik-Notizen

Eine Neuerscheinung eines Buches von Hans Joachim Schröder aus dem Forschungskolleg ist anzuzeigen:

Techniknotizen

Schröder, Hans Joachim:
Technik-Notizen: autobiographische Einblicke in alltägliche Erfahrungen (1965 - 1999) / Hans Joachim Schröder. - Köln ; Weimar [u.a.] : Böhlau, 2005. - XIX, 515 S.
ISBN 3-412-11305-0; 23x15,5, Gb
Preis: € 49,90/SFr 85,50

Buchinformation
Aus der ungewöhnlichen Perspektive eines Geisteswissenschaftlers nehmen die hier gesammelten, tagebuchartigen Aufzeichnungen die Technizität unserer Kultur in den Blick. Doch warum wird, wenn es um Alltagsbeschreibungen geht, gleichzeitig die Technik ins Auge gefasst? Versteht man unter Technik jegliche Form von Gebrauchsgegenständen oder Fertigkeiten, so stellt man fest, dass seit frühesten Zeiten das Menschsein und der Gebrauch von Technik unauflösbar zusammengehören. Ohne die Praktiken, Gegenstände, Geräte und Räume, die den Menschen umgeben, können Alltag und Alltagskultur nicht angemessen beschrieben werden. Gerade weil die Technik-Notizen nicht zielgerichtet, sondern als spontane Erlebnisbeschreibungen und Erfahrungsprotokolle entstanden sind, dokumentieren sie besonders überzeugend die Technikdurchsetztheit unseres Alltags. Damit ist dieser Band einerseits eine wertvolle Quelle für die kulturwissenschaftliche Technikforschung sowie für volkskundliche Studien zu Großstadtleben und Reisekultur. In reflektierter und zugleich faszinierender Weise spiegeln die autobiographischen Skizzen andererseits ein zeitgeschichtliches Porträt der letzten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts.

Zeitschrift: Fast Capitalism

FAST Capitalism

is a "journal devoted to analyzing the impact of information and communication technologies on self, society and culture in the 21st century. bridges the social sciences and the humanities. welcomes disciplinary and interdisciplinary work".

Editorial Introduction
"Fast Capitalism is an academic journal with a political intent. We publish reviewed scholarship and essays about the impact of rapid information and communication technologies on self, society and culture in the 21st century. We do not pretend an absolute objectivity; the work we publish is written from the vantages of viewpoint. Our authors examine how heretofore distinct social institutions, such as work and family, education and entertainment, have blurred to the point of near identity in an accelerated, post-Fordist stage of capitalism."


Weiter im Editioral

Quelle: Chaosradio - Hacker als Traumberuf?

"Hacker als Traumberuf?" ist der Titel einer Chaosradio-Sendung, die am Mittwoch, den 25.5.05 von 22-1Uhr auf Radio Fritz (Berlin/Brandenburg) gesendet wird. Sie kann live über das Internet empfangen werden.

Chaosradio ist eine monatliche Sendung des Chaos Computer Clubs in Gemeinschaftsproduktion mit Radio Fritz, die sich mit Themen aus dem Bereich der Informationstechnologie auseinandersetzt.

Eine Übersicht über ältere Sendungen lässt sich hier einsehen. Mitschnitte vergangener Sendungen können darüber hinaus hier heruntergeladen werden.

Artikel: Bruno Latour

Eine Übersicht über Artikel von Bruno Latour findet sich auf dessen Website. Ein nicht unerheblicher Anteil ist online verfügbar.

Was ist kulturwissenschaftliche Technikforschung?

Darauf findet sich u.a. auf der Startseite des Forschungskollegs "Kulturwissenschaftliche Technikforschung" eine Antwort:

Kulturwissenschaftliche Technikforschung widmet sich der Frage, wie (auf welchen Wegen und mit welchen Konsequenzen), aber auch, wie sehr sich Technik in Kultur, Gesellschaft und den Menschen eingeschrieben hat.

Im Forschungskolleg werden vor allem zwei Perspektiven betont:

Kulturwissenschaftliche Technikforschung erfolgt unter zwei zentralen Perspektiven: sie geht einerseits von den technischen Objekten und dem direkten Umgang von Menschen mit sog. technischen Artefakten aus. Andererseits fragt kulturwissenschaftliche Technikforschung notwendigerweise immer auch nach dem »Sitz der Technik im Leben«. Ziel dieses Vorgehens ist die Analyse des offenen oder verdeckten, bewussten oder meist unbemerkten Einflusses von Technischem auf die Art und Weise der Lebensgestaltung.

Allerdings ist in der volkskundlichen Tradition noch eine dritte Perspektive, die historische. von zentraler Bedeutung:

Der volkskundliche Ansatz innerhalb der kulturwissenschaftlichen Technikforschung zielt auf die Erforschung der Erfahrungsdimension der Technik ab. Als historisch argumentierende Alltags- und Gegenwartskulturforschung widmet sich damit die Volkskunde der Technik-Kultur-Geschichte aus der Nutzer- und Akteurperspektive. Sie beschäftigt sich mit der »Erscheinung« technischer Phänomene ebenso wie mit dem Aushandeln von Nutzungskonventionen und Bedeutungen von Technischem; sie geht der Frage der Veralltäglichung von Technischem ebenso nach wie derjenigen nach der Durchdringung von immer mehr Lebensbereichen mit Technik; nicht zuletzt fragt sie nach dem Eingang von Technischem in Vorstellungs- und Handlungs-, Werte- und Orientierungshorizonte.

In der Tradition der Hamburger Volkskunde wird dieser Anspruch im Hinblick auf den Aspekt des Biographischen und der Erfahrung konkretisiert:

Das Forschungskolleg zur kulturwissenschaftlichen Technikforschung widmet sich der Erfahrungsdimension von Technik vor allem unter zwei Gesichtspunkten: einerseits unter demjenigen von Technik als biographischer Erfahrung, andererseits durch die Auseinandersetzung mit dem Prozess der Technisierung von Lebens- und Alltagswelten in und seit der Moderne.

Willkommen beim Weblog des Forschungskollegs "Kulturwissenschaftliche Technikforschung"

Das Forschungskolleg "Kulturwissenschaftliche Technikforschung" ist am Institut für Volkskunde der Universität Hamburg angesiedelt und wird ermöglicht und gefördert mit Mitteln des Gottfried Wilhelm Leibniz-Programms der deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).

Der geschäftsführende Direktor des Instituts für Volkskunde der Universität Hamburg, Prof. Dr. Thomas Hengartner, war Gottfried Wilhelm-Leibniz-Preisträger im Jahr 2002 :

"Der Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis ist der höchstdotierte deutsche Förderpreis. Ziel des Leibniz-Programms, das 1985 eingerichtet wurde, ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu erleichtern."
Auf der Grundlage dieses Preises richtete er am Hamburger Institut für Volkskunde das Forschungskolleg "Kulturwissenschaftliche Technikforschung" ein, dessen Aktivitäten dieses Weblog begleiten soll.

Eine ausführliche Vorstellung der Aktivitäten und der Mitglieder findet sich auf den Webseiten des Forschungskollegs .

Dieses kollaborative Weblog wird zwar in erster Linie von den Mitgliedern des Forschungskollegs geführt und widmet sich dem Thema "Kulturwissenschaftliche Technikforschung" in seiner ganzen Vielfalt (Literaturhinweise, Links, Kommentare, Exzerpte, Veranstaltungshinweise, Gedanken etc.). Es ist aber auch offen für KollegInnen außerhalb des Kollegs und anderen am Thema Interessierten. Und dass die hier geäußerten Meinungen keineswegs eine repräsentative Wiedergabe der Mitglieder und Associates des Forschungskollegs oder des Instituts für Volkskunde / Kulturanthropologie der Universität Hamburg wiedergeben, muss wohl nicht eigens betont werden.

Kontakt

Forschungskolleg "Kulturwissenschaftliche Technikforschung"
Institut für Volkskunde
Universität Hamburg
ESA 1 (Flügelbau West)
Edmund-Siemers-Allee 1
20146 Hamburg
Telefon: +49-40-42838-7250 (7248)
Fax: +49-40-42838-6346
E-Mail: kolleg.technikforschung[at]uni-hamburg.de

Wissenschaftlicher Koordinator / Scientific Coordinator:
Dr. Klaus Schönberger
E-Mail: Klaus.Schoenberger[at]uni-hamburg.de
Ein Weblog mit Informationen und Meinungen rund um Fragen der Kulturwissenschaftlichen Technikforschung

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Robo-Bar
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Publikationen aus dem Forschungskolleg










Gerrit Herlyn
Deutungsmuster und Erzählstrategien bei der Bewältigung beruflicher Krisenerfahrungen In: Seifert, Manfred/Götz, Irene/Huber, Birgit (Hg.): Flexible Biographien. Horizonte und Brüche im Arbeitsleben der Gegenwart. Frankfurt u. a. 2007, S. 167-184.








Anika Keinz, Klaus Schönberger und Vera Wolff (Hrsg.)
Kulturelle Übersetzungen
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