Forschungskolleg_BTX_Frankreich@Spiegel online

Ein bisschen Zweitverwertung ist ja nicht verboten. Anne Haeming, vor einiger Zeit noch beim Online-Portal Politik Digital, interviewte damal Klaus Schönberger zum Thema Weblogs in Frankreich und Deutschland. Dieser Tage veröffentlichte die Autorin auf Spiegel Online (25.8. 2008) einen Beitrag zum Thema "25 Jahre BTX" und zitiert dabei aus dem besagten Interview:

"Doch zum Volksmedium wurde BTX in Deutschland nicht. Ganz anders als im Nachbarland Frankreich, wo die Bildschirmtext-Variante Minitel rasend erfolgreich war. Dort sei eben "ein Bewusstsein da gewesen, dass die Entwicklung von Technik ein wichtiges gesellschaftliches Projekt ist", sagt Klaus Schönberger, Professor beim Hamburger Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung. "Es gab in diesen Jahren in der politischen Klasse und in der Gesellschaft weniger Distanz zur Technik als in Deutschland.""


Wen das Thema ausführlicher interessiert, kann das Ganze ausführlicher und systematischer in einem Aufsatz der Zeitschrift für Volkskunde nachlesen.

Wien: Wege aus der Prekarisierung der Sozialwissenschaft

abif, FORBA, SORA und das ZSI veranstalten gemeinsam:
Wege aus der Prekarisierung der Sozialwissenschaft
- Rahmenbedingungen und verborgene Potentiale

am: 15.9.2008

im: VISTA3, Wien 3, Schlachthausgasse 28

Eine vormittägliche Veranstaltung anlässlich der Veröffentlichung und Verabschiedung eines Reformkatalogs gegen die Prekarisierung der Sozialwissenschaft.

Der Ankündigungstext und Reformkatalog liest sich so:

AbsolventInnen der Sozialwissenschaften sind oft mit großen Schwierigkeiten beim Berufseinstieg konfrontiert oder mit Arbeitsbedingungen, die eine Lebensplanung schwer machen. Einer relativ geringen Anzahl an gut dotierten Stellen steht eine Vielzahl von schlecht gesicherten Arbeitsverhältnissen gegenüber.

Dem gegenüber steht eine Community an Forschungsinstituten, die trotz ihrer relativen Kleinheit seit vielen Jahren in Europa erfolgreich sind und hervorragende Arbeiten in vielen politisch wichtigen Fragestellungen machen.

Unter den entsprechenden Rahmenbedingungen haben die Sozialwissenschaften ein großes Potential um zu Grundlagen für ein effektives politisches Handeln von Regierungen beizutragen. Dies ist in Österreich noch längst nicht ausreichend genutzt. Und damit auch nicht das Potential an Wachstum und Beschäftigung in der Sozialforschung.

Wenige Tage vor der nächsten Nationalratswahl werden dringend nötige Änderungen der Rahmenbedingungen für die Österreichische Sozialforschung diskutiert und in Form von konkreten Maßnahmen zusammengefasst.

Dieser zukunftsorientierte Reformkatalog wird der Öffentlichkeit zum Abschluss der Veranstaltung am 15. September präsentiert werden.


Das Programm:

09.00 Registrierung

09.30 Bestandsaufnahme und Analyse

Günther Ogris: Einführung
Karin Steiner: Was ist prekäre Beschäftigung in der Sozialforschung
Ulrike Papouschek: Laufbahnen im Berufsfeld: Absicherung als Karriereziel
Josef Hochgerner: Potentiale der Sozialwissenschaften


10.15 Reformkatalog

Präsentation des Entwurfes
Diskussion und Ergänzung
Verabschiedung des Reformkatalogs


11.00 Reform Brunch

11.15 Pressegespräch

12.00 voraussichtliches Ende

Anmeldungen zur Veranstaltung bitte per Mail an project@milestone.at oder per Fax an 01.2128522.9

Quelle: San Precaria

David Gugerli über "Denken in Datenbanken"

In der Schweizer Wochenzeitschrfit "WOZ" (21.08. 2009) findet sich ein Interviev mit dem Zürcher Technikhistoriker David Gugerli über den Einsatz von Datenbanken in Krimiserien, über den Richtungsstreit der Informatiker in den siebziger Jahren und den Wandel des Computers vom Rationalisierungs- zum Restrukturierungsinstrument.

CfP: Visualität und Wissen

Visualität und Wissen
Forum für den Forschungsnachwuchs


"Visualität und Wissen" versteht sich als Forum für Austausch und
Netzwerkbildung. AbsolventInnen und junge WissenschaftlerInnen aus den Kultur- und Sozialwissenschaften sind eingeladen, ihre Forschungsprojekte, Ideen und Fragestellungen zu diskutieren.
Uns interessieren die vielfältigen Schnittstellen von mentalen und
materiellen Bildern und die damit verknüpften Wissenspraktiken: Es geht unter anderem darum, auf welche Weise Sinneswahrnehmungen und Erfahrungen in Vorstellungsbilder übersetzt werden, wie diese wiederum visualisiert
und in Kreisläufe von Wissen zurückgespielt werden. Zentrale Themen sind zum einen die Beziehungen zwischen Visualität und Visualisierung, Übersetzungsprozesse, Aneignung, Transfer und Vermittlung von Wissen. Zum anderen geht es um die Rolle von Politik, Medien und Öffentlichkeit und die Machtstrukturen und -beziehungen, in die Wissen eingebunden ist. Die Perspektive auf den Wandel von Visualität und Wissenspraktiken durch Globalisierungsprozesse und neue Informations- und Kommunikationsmedien ist dabei von zentraler Bedeutung.
Innerhalb dieses thematisch bewusst weit gefassten Feldes, sprechen wir vor allem NachwuchswissenschaftlerInnen an, die mit
kulturwissenschaftlichen Fragestellungen und empirischen Methoden
arbeiten. Im Vordergrund sollte dabei die Orientierung an Akteuren,
Praktiken und Prozessen stehen.

"Visualität und Wissen" ist eine Kooperation des Instituts für
Volkskunde/Europäische Ethnologie und des Instituts für Ethnologie und Afrikanistik der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Das Forum ist als Klausurtagung mit Workshop-Charakter geplant. Dabei liegt der Fokus auf wissenschaftlichem Austausch und konkreter Zusammenarbeit.

Bitte schicken Sie Ihre Vorschläge auf maximal einer Seite bis zum
30.09.2008 an Manuela Barth und Julia Bayer:

m.barth[at]vkde.fak12.uni-muenchen.de
julia.bayer[at]vka.fak12.uni-muenchen.de

Ihr Schreiben sollte folgende Punkte enthalten:
1. Angaben zu Person und Forschungsschwerpunkten
2. Abstract und Stand des aktuellen Projekts

Termin: 28. bis 29.11.2008
Ort: Seminarhaus in der Umgebung von München
Kosten: ca. 40 Euro für Übernachtung und Verpflegung


Manuela Barth M.A.
Ludwig-Maximilians-Universität München
Institut für Volkskunde/ Europäische Ethnologie
Ludwigstr. 25
D-80539 München
+49(0)89/2180-6926

m.barth[at]vkde.fak12.uni-muenchen.de

DASA-Symposium im November: Constructing the future of work

Constructing the future of work
DASA-Symposium am 4. und 5. November 2008

Wie gehen wir mit dem Verlust der historisch gewachsenen Arbeitswelt um? Wie weit geht die Entgrenzung von Arbeit und Privatleben? Wie viel Mobilität, Flexibilität und Kreativität sind wünschenswert und zumutbar? Was sind die Visionen für eine gerechte Verteilung von Arbeit und Einkommen?

Mit Impulsreferaten und interdisziplinär besetzten Podiumsdiskussionen nähert sich das DASA-Symposium "Constructing the future of work wie wollen wir leben und arbeiten?" am 4. und 5. November in Dortmund der
gesellschaftlichen Debatte um die Qualität und die Zukunft der Arbeit.

Neben Klaus Dörre, Christoph Butterweg, Wolfgang Engler, Friedrich Hengsbach wird auch Klaus Schönberger vom Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung einen Impuls-Referat zum Thema "Die Widerständigkeit der Biographie und die Entgrenzung des sozialen Konflikts" beisteuern.

Die Mischung macht es: Soziologen, Theologen und Zukunftsforscher referieren und diskutieren mit Künstlern, Journalisten und Organisationspsychologen über die Gestalt und Gestaltbarkeit der derzeitigen und zukünftigen Arbeitswelt unter immer schwierigeren wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen.

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt die Chefredakteurin des Wirtschaftsmagazins "Impulse", Dr. Ursula Weidenfeld.

Dabei setzt das Symposium auf anregende Dialoge und lässt genügend Raum für den Erfahrungsaustausch. Die Teilnehmer erwartet außerdem ein kulturelles Begleitprogramm, welches das Thema Arbeit in Zukunft künstlerisch ergänzt und begleitet.

Veranstalter des Symposiums ist die DASA in Dortmund. Sie zeigt als Ausstellungshaus der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin auf einer Größe von 13.000 Quadratmetern den Lebensraum Arbeitswelt in künstlerischer Szenografie. DASA-Besucher erfahren mit allen Sinnen, wie sich die Bedingungen von Arbeit in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft verändern und auswirken. Mit diesem Symposium leistet die DASA einen wichtigen Beitrag als Ideengeber und Forum für Debatten zur künftigen Gestaltung einer menschengerechten Arbeitswelt.

Teilnahmegebühr: 80,- EUR

Anmeldung ab sofort bei:
Angelika Frachisse M.A.
Tel.: 0231 9071-2278
Fax: 0231 9071-2546
E-Mail: frachisse.angelika[at]baua.bund.de


Mehr Informationen zum Programm und zu den Vortragenden unter
www.dasa-dortmund.de/Tagung
Ein Weblog mit Informationen und Meinungen rund um Fragen der Kulturwissenschaftlichen Technikforschung

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Publikationen aus dem Forschungskolleg










Gerrit Herlyn
Deutungsmuster und Erzählstrategien bei der Bewältigung beruflicher Krisenerfahrungen In: Seifert, Manfred/Götz, Irene/Huber, Birgit (Hg.): Flexible Biographien. Horizonte und Brüche im Arbeitsleben der Gegenwart. Frankfurt u. a. 2007, S. 167-184.








Anika Keinz, Klaus Schönberger und Vera Wolff (Hrsg.)
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