Ove Sutter über das Dokumentarische Hörspiel der 1970er Jahre in der BRD (8)

Ove Sutter (Hamburg und demnächst Wien) referierte in der Magister-Sektion über das dokumentarische Hörspiel in den 1970er Jahren in der BRD. Möglichkeiten ethnographischer Repräsentation?.

Er verortete das Dokumentarische Hörspiel im Kontext der Sozialen Revolten der 60er Jahre. Ove Sutter beschreibt, in welcher Weise von den Hörspielautoren mit dem Originaltönen umgegangen wurde, und kontrastiert das mit dem volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Herangehen und Darstellungsformen.

Einerseits finde sich im volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Kontext die Einbindung von Intervieworiginalmaterial als Mittel im Forschungsbericht wieder, um dann die Wirkung zu diskutieren.

Ove Sutter wies darauf hin, in welcher Weise bestimmte Darstellungsprobleme im klassischen Forschungsbericht, in einer Darstellungsweise als Hörspiel produktiv aufgehoben werden könnten. Eine solche Vorgehensweise würde nämlich die Konstruiertheit unterstreichen und das der wissenschaftlichen Darstellung innewohnende fiktiven Moment sichtbarer machen, und aufzeigen, dass wir es in unserer Arbeit zugleich mit medialen Übersetzungsprozesse zu tun haben.

Viola Hofmanns Trachtenkunde der PolitikerInnen (6)

Viola Hofmann (Dortumund) spricht über "Das Kostüm der Macht
Das Erscheinungsbild von PolitikerInnen von 1949–2005
im Magazin "Der Spiegel" "
.
Sie geht von einem "bedeutender werdenden vestimentären Erscheinungsbild in der deutschen Politik".
Der Anzug präge inzwischen das Erscheinungsbild des Politikers und der Politikerin und repräsentiere ein bürgerliches Selbstbewußtsein.
Wobei die Kleiderinszenierungen nur über die Vermittlung der Medien wirksam würden. Sie interpretiert das Kleidungsverhalten als aufmerkamkeitsökonomisches Faktum. Allerding seien solche Auftritte überaus ambivalent, da sie mitunter auch negative zu Buche schlagen können.

Zum Blogeintrag des offiziellen Kongress-Blogs

Gefragt wurde in der Diskussion, ob es sich bei der Analyse um eine Auseinandersetzung zwischen Medien und PolitikerInnen, oder gebe es auch bei den MedienrezipientInnen die Forderung, dass sich PolitikerInnen auf eine bestimmte Weise kleiden müssten?

Es wurde schließlich kritisch angemerkt, dass bei allen drei Vorträgen es immer um das Wechselspiel zwischen Medien und Politik gehe, oder ob es nicht doch wieder auch um die RezipientInnen gehen müsse. Die Diskussion wurde dann allerdings schnell ins arbeitspragmatische Feld abgedrängt.
Die Frage ist schon, ob und inwiefern es für die volkskundliche kulturwissenschaftliche Medienforschung Sinn macht, sich auf die Medieninhaltlsanalyse zu beschränken. Aber es ist sicher richtig, dass es dieses Handwerkszeugs bedarf, damit auch die RezipientInnenanalyse vernünftig erfolgt.

Guido Fackler über dörfliche Ortsrufanlagen (5)

Guido Fackler (Würzburg), u.a. auch Associate des Forschungskollegs Kulturwissenschaftliche Technikforschung, spricht über "Ortsrufanlagen: Aurale Medialität und öffentlicher Raum". Sein Vortrag führt in die unmittelbare Nachkriegszeit und "die den bis dahin vielerorts noch tätigen Dorfboten ersetzten. In den 1950er Jahren wurden damit rund ein Drittel aller Gemeinden Badens ausgestattet."
Mainz
Er zeichnet den Weg vom "Distributions- zum Kommunikationsapparat" in Anlehnung an Bertolt Brechts Radiotheorie eines fest umrissenen öffentlichen Kommunikationsraumes nach. Hier findet die Mediennutzung im Freien statt. Es entsteht ein öffentlicher Klang-Raum.

Dieser technikgeschichtliche Zugang thematisiert die in der medienGeschichtsschreibung nicht vorkommenden Ortsrufanlagen al s zwar nicht emanzipatorisch, aber doch partizipatorischen Mediengebrauch im dörflichen Kontext.
Die akustische Öffentlichkeit der Medien kommt bisher in der Medienforschung kaum vor und ist unterbelichtet. Eine Ortssprechanlage prägt die akustische Landschaft einer Gemeinde Inwiefern das eher Soundscape oder Rundfunk ist.

In der Diskussion über die mögliche Rezeption dieser Anlage und ihre vermeintliche Antiquiertheit dann doch der Gedanke auf, inwiefern die berichteten Konflikte aber auch dargestellten Aneignungen nicht auch in ihrer Funktion zur Wieder-Erfindung des Dörflichen gelesen werden können.

Photo: http://gallery.bilder-buecher-bytes.de/

Alexandra Kaiser über den Widerspruch von Diskurs und Ritual (4)

Alexandra Kaiser (Tübingen) sprach über "Rituelles Gedenken und/in Massenmedien am Beispiel des Volkstrauertags". Sie ist wissenschaftliche Angestellte am Sonderforschungsbereich 437 "Kriegserfahrungen" an der Universität Tübingen. Ihre Thema ist eine "doppelte Medialität" des Volkstrauertags und gilt ihr als entscheidende Voraussetzung für die "Erfolgsgeschichte" des Gedenktags thematisiert werden.

Ihr geht es dabei nicht um eine Rezeptionsuntersuchung der Volkstrauertage, sondern im Mittelpunkt steht das kritische Anliegen, den Widerspruch von Diskurs (beispielsweise des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge), der besagt, es werde allen Opfern gedacht und dem den Feierstunden zugrundeliegende Gedenkritual.

Kaspar Maase über Kulturkritik, Ohnmacht und Selbstverständnis des Faches (3)

Kaspar Maases (Tübingen) Plenarvortrag "In der Falle? Über Kulturkritik, Ohnmacht und Selbst-Verständnis volkskundlich-kulturwissenschaftlicher Medienforschung" drehte sich über die Wandlungen des Faches und dem Fremdwerden der eigenen Annäherung an das Kongressthema.


Maase
Ausgehend von einer Kulturkritik, wie sie noch in den 70er Jahren im Fach vertreten wurden, die ganz offensichtlich von einer kulturkritischen Position ausging will er seine Irritation über das Abhandenkommen der Kulturkritik zu bilanzieren.

Er berichtete über jenen demokratischen Impetus einer volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Medienkritik, die mit einer großen Selbstverständlichkeit zu wissen dachte, was die Mehrheit der Bevölkerung denken und sehen möchte bzw. was deren eigentlichen Interessen sein würden.

Einerseits irritierte ihn dieser Impetus, andererseits ist der Ausgangspunkt seiner Positionierung, dass heutzutage in der Forschung eine kritische Distanz kaum mehr einen Stellenwert zukommen würde und allenfalls nur noch als Privatmeinung vorkäme.

Die Ursache sei in einem Paradigmenwechsel des Faches begründet.
"Wir sitzen in einer professionellen Falle". Sein Anliegen ist ein Wiedereinstieg in die Medienkritik.

1. Paradigmenwechsel.
Die Ursache für diese professionelle Falle verortet er in jenem Paradigmenwechsel den der mit Carola Lipps Analyse zur Hinwendung einer subjektzentrierten Fragestellung bzw. Klara Löfflers Diagnose der fachlichen Nahe zum Subjekt oder der Subjektorientierung begründet. Der hier seit den 70er Jahren vollzogene Subjekt- und Akteursorientierung sei zum "Dreh- und Angelpunkt des Fachverständnisses" erwachsen.
In diesem Zusammenhang führt er als verstärkendes Merkmal das (vermeintliche) Alleinstellungsmerkmal des Faches an, die ethnographische Methode, als zentrale Erhebungsmethode.
Seit den 1980er Jahre habe sich schließlich ein Slogan als Selbstverständnis kulturwissenschaftlicher Medienforschung herauskristallisiert. Der Slogan "Die anderen untersuchen was die Medien mit den Menschen machen, wir untersuchen was der Mensch mit den Medien macht". Das verspreche mehr als gehalten werde.
Beispielsweise werde einer der populären bzw. sogoar popularen Medienkritik ausgewichen. Zu dieser Unterscheidung vgl (Warneken).
Konkret meinte er jene populäre bzw. populare Version der Medienkritik. die er im Kontext der Erklärungsmodelle für Gewaltausbrüche als hegemonial ansieht. Aber hier fremdele die Alltagsforschung und mache einen großen Bogen um dieses Feld.

Er fragte warum die populäre/populare Medienkritik im Kontext von moderner Massenkultur, nämlich, dass soviele Menschen die beobachtbare gesellschaftliche Gewalt im Zusammenhang von medialer Gewalt sehen würde. Warum ist es im Fach kein Thema, dass sich viele Leute herausgefordert fühlen von dem Medienangebot? Da man einer solchen Diagnose skeptisch gegenüberstände, würde man darum einen großen Bogen machen.
So sei man skeptisch gegen jede Wendung, wenn sie nur nach Kulturkritik rieche. Demgegenüber findet er Kulturkkritik als zentral und unverzichtbar für das Fach an. Kaspar Maase erachtet das Fehlen einer ethnographischen Kulturkritik als problematisch und suchte in der fachspezifische Perspektive nach den Gründen für das Fehlen von Kulturkritik. In Anlehnung an Martin Scharfe sieht er eine Falle darin, dass es die Volkskunde mit dem Positiven habe.

Worauf er allerdings nicht einging, war wo denn der normative Ort sei, von dem aus die Kulturkritik zu erfolgen habe.

Ferner kritisierte er eine vielfach beobachtbare Einstellung als Verteidiger der Popularkultur. "Wer muss denn noch verteidigt werden? Wo werde denn heute noch abgewertet?"

2. "Was tun?" (Lenin?)
Ausgehend von Rortys Sichtweise auf die Bedeutung einer konstruktivistischen Perspektive für die Frage nach Parteilichkeit machte er Vorschläge für eine kritische Kompetenzerweiteurng des Themenspektrums des Faches:
  • a. Es gelte künftig dickere Bretter zu bohren, in dem man Praktiken und Diskurse der populären Medienkritik in den Blick nehme.
  • b. Ethnographie der Medienproduktion
  • c. Psychologische, Neurobiologische Medienforschung müsse zur Kenntnis genommen werden.
    Es genüge nicht nur Pfeiffer, Spitzer oder Kuncik zu bezweifeln. Vielmehr müsse man sich mit diesen Positionen auseinanderzusetzen
  • d. Als vielversprechendsten Ankerpunkt nannte er die Empirische Bildungtheorie (Anwendungspotenzial) etwa im Stile eines Roland Reichenbach
Kaspar Maase versuchte in seinem Vortrag zu provozieren. Dabei gibt es sicherlich einiges Bedenkenswertes. Es bleibt aber einiges auch fraglich:
Etwa in Bezug auf die Legitimität von Mediennutzung, wo im Kontext von Internet ganz andere Befunde zu haben sind als im Bereich von Fernsehen. Auseinandersetzungen über die legitime Nutzung des Internet ergeben hier doch ein anderes Bild.

Auch die Notwendigkeit von Kulturkritik wäre nochmals auf die Geschichte dieser Debatte zu fragen. Ein bisschen erinnert eine solche Auseinandersetzung an die Debatte aus den 70er Jahren über die Notwendigkeit eines normativen Kulturbegriffs vor dem Hintergrund der beginnenden Auseinandersetzung um den weiten Kulturbegriff. Vielleicht könnte man auch von der Debatte in den Cultural Studies (Populismusvorwurf an John Fiske) lernen und die Frage nach der Gewalt in Computerspielen nicht darauf reduzieren, ob Computerspiele gewalttätig macht, sondern als Gegenstand des Faches auch jene Perspektive einnimmt, die fragt, welche Funktion solche Debatten haben. Nämlich die Metaebene der Kritik der Kulturkritik und eben auch sagt, dass die Kritik an Computerspielen etwa verdeckt, dass wir es hier mit Männlichkeitskonzepten zu tun haben und warum die nicht in der Kritik stehen.

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Ina Merkels Schlussthese (2)

Ina Merkel (Marburg) formulierte am Ende ihres Plenarvortrages ("Populäre Spielfilme als Quelle für eine Kultur- und Alltagsgeschichte der DDR") die interessante Hypothese in Bezug auf die DDR-Spielfilme. Nämlich inwieweit die von ihr analysierten DEFA-Filme eine Art (Paralell-Welt, den Begriff hat sie nicht verwendet) dargestellt hat, in der ansonsten nicht offen führbare gesellschaftliche Auseinandersetzungen, repräsentiert waren. Insofern ließe sich darüber das Bild der DDR als homogene Gesellschaft auflösen. Vgl. Kongressblog

dgv-Kongress hat begonnen (1)

Gestern abend hat der 36.dgv-Kongress in Mainz bekommen. Unter dem Titel "Bilder - Bücher - Bytes" findet nach über drei Jahrzehnten ein dgv-Kongress zum Thema Medien statt.

Mit über 550 Anmeldungen übertrifft der Kongress die Erwartungen der Veranstaltungen (zum Vergleich: In Dresden 2005 wurden 450 TeilnehmerInnen gezählt").

Mit dem gestrigen Eröffnungsvortrag von Manfred Fassler (Frankfurt) nahm nach wochenlanger Vorbereitung der Kongress seine Arbeit auf.

Eine Kurzzusammenfassung bietet das Kongressblog der lokalen OrganisatorInnen:

"Prof. Faßler diskutierte in seinem Eröffnungsvortrag des Kongresses die Bedingungen alltäglicher Medialität. Dabei plädierte er für einen Medienbegriff, der über technische Geräte und ihre Daten hinaus geht und die imaginative Kraft der Menschen integriert. Denn Medialität erzeuge „erfundene Zusatzwelten“ für die Menschen, „Informationen sind die Lebensmittel des Gehirns“, betonte dazu der Frankfurter Kulturanthropologe."


Weiterlesen

Die Reaktionen fielen widersprüchlich aus.

Angesichts der evolutionsbiologistischen Terminologie wurde gefragt wo denn nun für das Fach der Gewinn liegen würde, und wie da anzudocken wäre, sprich wie das anschlussfähig sein könnte.

immerhin ist es schon interessant, wenn im Fach ein Konsens darüber erzielt wird, dass der Mensch der Akteur und Bezugspunkt ist und die Technik der Ausgangspunkt ist. Das konnte man schon auch mal anders hören.

Und ein systemtheoretischer Impetus legt das nicht unbedingt nahe.

Man kann gespannt sein, wie die Konkretion der vorgetragenen Programmatik in Form des Panels des "Forschungsnetzwerk Anthropologie des Medialen" am Mittwoch (Panel 6) ausfallen wird.
 

Countdown für Mainz läuft ... 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4 .... noch drei Tage bis zum Kongressbeginn

Nächste Woche wird das Hamburger Institut für Volkskunde ziemlich ausgestorben sein. Nahezu alle KollegInnen werden beim Mainzer dgv-Kongress sein, ein großer Teil auch referieren und moderieren.

Wer nicht selbst hinfahren kann, der hat zwei Möglichkeiten sich über das Gebotene zeitnah zu informieren:
    1. Einige KollegInnen des Technikkollegs werden in diesem Blog live bloggen.
    2. Ausserdem bieten auch die Kongress-OrganisatorInnen die Möglichkeit des Livebloggens auf ihren Seiten an.
Technisch ist der Kongress auf der Höhe der Zeit. Die Frage wird sein, ob er auch inhaltlich nachlegen kann oder ob es nicht so sein wird, dass die ReferentInnen erneut das abliefern werden, was sie sowieso machen, und allenfalls begrifflich etwas nachgeholfen haben. Wir dürfen gespannt sein, ob sich die Nachfolgedisziplinen der Volkskunde noch immer "diesseits der Medien" (Hermann Bausinger) bewegen oder ob auch Ansätze aufscheinen, die deutlich machen, wo die Unterschiede zu den Medienwissenschaften liegen.
 

ZVAB-Blog

Was mir bisher entgangen war und möglichweise für den ein oder anderen interessant sein könnte: Auch das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher unterhält ein Blog.
 

Bankraub-Ausstellungs-Eröffnung in Schleswig

Aus dem Vabanque-Blog ("Where the money is - Zur Volkskunde des Bankraubs") lässt sich in Erfahrung bringen, dass Klaus Schönberger, Wissenschaftlicher Koordinator des Forschungskollegs Kulturwissenschaftliche Technikforschung, am 7.10. 2007 im Schleswiger Volkskundemuseums (gemeinsam mit Staatssekretär Ulrich Lorenz vom schleswig-holsteinisichen Innenministerium) die Sonderausstellung "Die Banklady. Würden Sie bitte alles Geld einpacken?" eröffnen.

Das Titel seines Eröffnungsvortrages lautet:
"Jeder will doch Geld haben ...
Volkskundliche Anmerkungen zur Geschichte und Gegenwart des Bankraubs in der Praxis und der populären Kultur"
, ein Thema das durchaus auch auf dem Mainzer dgv-Kongress gepasst hätte, da die populäre Kultur eine nicht unwesentliche Rolle für die zahlreichen Indifferenzen und Symphatihien gegenüber diesem Delikt spielt. Um Technik geht es dabei auch in vielerlei Hinsicht: Waffen, Autos, Sicherheitsvorkehrungen usw.
 

ARD-/ZDF-Onlinestudie online

Alle Jahre wieder liefert die Medienforschungsabteilung bei ARD und ZDF ihre Ergebnisse ab. Hier finden sich wichtige Daten für unsere Arbeit. Insbesondere zu Weblogs, Computerspielen aber eben auch die "Silver Surfer". Es folgt die Orginalpressemitteilung:

ARD/ZDF-Online-Studie 2007
Mehr als 40 Millionen Deutsche im Netz
Zunehmendes Interesse an Videos und Audiodateien


Neuer Rekord bei der Internetverbreitung in Deutschland: Erstmals wurde 2007 die 40 Millionen-Grenze für die Internet-Nutzung durchbrochen. Mit einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 2,2 Millionen "neuen" Anwendern haben aktuell 40,8 Millionen Deutsche ab 14 Jahre Zugang zur Internet-Welt. Damit stieg der Anteil der Internet-Nutzer in Deutschland im Zeitraum 1997 bis 2007 von 6,5 Prozent auf 62,7 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt die seit 1997 jährlich durchgeführte ARD/ZDF-Online-Studie 2007. Innerhalb dieser bundesweiten Repräsentativstudie wurden im April dieses Jahres 1820 Erwachsene in Deutschland befragt.

Die Zuwachsraten gehen vor allem von den Frauen und den Über-50-Jährigen aus – Personen, die noch vor wenigen Jahren dem Internet distanziert gegenüberstanden. 1,6 Millionen Frauen fanden zwischen 2006 und 2007 neu ins Netz. Damit sind 57 Prozent der weiblichen Bevölkerung online (2006: 52,4 Prozent). Von den 50- bis 59-Jährigen nutzen mittlerweile 64,2 Prozent das Internet (2006: 60 Prozent), von den Über-60-Jährigen 25,1 Prozent (2006: 20,3 Prozent). Mit 5,1 Millionen Über-60-Jährigen sind erstmals mehr "Silver Surfer" im Netz als 14- bis 19-Jährige (4,9 Millionen).

Zunehmend attraktiv sind Videos und Audiodateien im Netz. 16 Prozent der Onliner schauen sich via Internet mindestens einmal wöchentlich bewegte Bilder online an. Dies sind fast doppelt so viele wie 2006. Triebfeder dieser Entwicklung sind die Videoportale, die fast jeder dritte Onliner bereits genutzt hat. 21 Prozent aller Internetnutzer rufen wöchentlich Audiodateien auf, wobei das Radiohören im Netz (elf Prozent) besonders beliebt ist. Die zunehmende Nutzung von multimedialen Anwendungen hängt eng mit der Verbindungstechnik zusammen. Mittlerweile verfügen 59 Prozent der Onlinenutzer über einen DSL/Breitband-Anschluss, der den komfortablen Abruf datenintensiver Angebote ermöglicht. Im Vorjahr nutzten 48 Prozent einen DSL-Anschluss.



 

Schröder: Technik als biographische Erfahrung --- Inhaltsübersicht

Vor kurzem erschien der erste Band der Schriftenreihe des Forschungskollegs Kulturwissenschaftliche Technikforschung (Hans Joachim Schröder: Technik als biographische Erfahrung 1930-2000. Dokumentation und Analyse lebensgeschichtlicher Interviews). Er wurde in diesem Weblog bereits kurz - durch Bild und Klappentext - vorgestellt (http://technikforschung.twoday.net/stories/4091632).
Ergänzend sei an dieser Stelle das Inhaltsverzeichnis des Bandes präsentiert, das weiteren Aufschluss über Aufbau und Inhalt der Arbeit liefert:


Einleitung ... 7

Teil A
Technikerfahrung mit Schwerpunkten in der fernen Gegenwart

1 Technikbiographie einer Buchhändlerin (Jahrgang 1928) ... 33
2 Technik als Gewalterfahrung im Zweiten Weltkrieg ... 71
3 Technikbiographie eines Dokumentarfilmers (Jahrgang 1930) ... 109
4 Entwicklungen und Diskrepanzen: »alte« versus »neue« Technik ... 149

Teil B
Technikerfahrung mit Schwerpunkten im alltäglichen »Nahbereich« (jüngere und jüngste Gegenwart)

5 Technikbiographie einer Haushaltshilfe (Jahrgang 1939) ... 185
6 Lern- und Anwendungssituationen I: Umgang mit mobiler Technik ... 223
7 Technikbiographie eines Ingenieurs der Verfahrenstechnik (Jahrgang 1955) ... 257
8 Lern- und Anwendungssituationen II: Umgang mit Computertechnik ... 299
9 Technikbiographie einer Bankangestellten (Jahrgang 1959) ... 339
10 Aspekte physischen Erlebens I: Umgang mit medizinischer Technik ... 373
11 Technikbiographie eines Organisationsprogrammierers (Jahrgang 1964) ... 407
12 Aspekte physischen Erlebens II: Unfälle und Fast-Unfälle im Umgang mit mobiler Technik ... 441

Teil C
Technikerfahrung mit Schwerpunkten im Blick auf »Fernbereiche« und Abstraktionen

13 Technikbiographie einer Abiturientin (Jahrgang 1980) ... 475
14 Überlegungen und Ansichten zur allgemeinen (globalen) Technikentwicklung ... 511
15 Technikbiographie eines Abiturienten (Jahrgang 1982) ... 547
16 Spontan gelieferte, subjektive Technikdefinitionen ... 579

Zusammenfassende Schlussbemerkungen
... 611

Literaturverzeichnis ... 629

Register ... 656


Beim Verlag Chronos in Zürich ist das Buch unter
http://chronos-verlag.ch/php/book_latest-new.php?book=
978-3-0340-0809-9&type=Kurztext&access=Vorschau

zu finden und ggf. zu bestellen.

Thomas Hengartner: Über Schreib-, Sprech- und Denkmaschinen.

Nachzutragen ist noch ein Vortrag des Leiters des Forschungskollegs aus dem August:
In der Reihe "Nachgedacht - Geisteswissenschaften in Hamburg" sprach Thomas Hengartner, Professor am Institut für Volkskunde der Universität Hamburg, um 19 Uhr in der "Spiegel"-Kantine (Brandstwiete 19) über "Schreib-, Sprech- und Denkmaschinen. Zum Verhältnis von Mensch, Kultur und Technik."

"Kultur ist technomorph. D.h. Mensch und Technik stehen sich nicht mehr gegenüber, sondern Technisches ist fester Bestandteil unseres Alltags und von Wissens-, Handlungs- und Orientierungssystemen.

Kulturwissenschaftliche Technikforschung widmet sich der Frage, wie (auf welchen Wegen und mit welchen Konsequenzen), aber auch, wie sehr sich Technik in Kultur, Gesellschaft und den Menschen eingeschrieben hat. Sie erfolgt unter zwei zentralen Perspektiven: sie geht einerseits von den technischen Objekten und dem direkten Umgang von Menschen mit sog. technischen Artefakten aus. Andererseits fragt kulturwissenschaftliche Technikforschung notwendigerweise immer auch nach dem "Sitz der Technik im Leben". Ziel dieses Vorgehens ist die Analyse des offenen oder verdeckten, bewussten oder meist unbemerkten Einflusses von Technischem auf die Art und Weise der Lebensgestaltung. "

Szenarien der Zukunft: Technikvisionen und Gesellschaftsentwürfe im Zeitalter globaler Risiken

Es sei auf die Ankündigung der interdisziplinären Tagung "Szenarien der Zukunft: Technikvisionen und Gesellschaftsentwürfe im Zeitalter globaler Risiken" verwiesen.

Die Tagung findet am 18./19. Oktober 2007 an der RWTH Aachen statt. Sie wird vom Interdisziplinären Forum Technik und Gesellschaft, einer Querschnittseinrichtung aller Fachbereiche der Aachener Universität, veranstaltet und richtet sich insbesondere an Wissenschafter, Experten und Nachwuchskräfte aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Unternehmen und öffentlichen Institutionen.

Zum Programm der Tagung

Aus der Ankündigung:

Die Tagung „Szenarien der Zukunft“ setzt die 1986 etablierte Reihe der Inter­disziplinären Hochschulkolloquien des Forums Technik und Gesellschaft fort. Diese Reihe ist eine innerhalb und außerhalb der Hochschule viel beachtete Plattform für die Diskussion globaler und gesellschaftlicher Themen, die sich aus der Entwicklung und dem Einsatz moderner Technologien ergeben. Nachdem in den vergangenen Jahren die Themen „künstlicher Mensch“ (2000), „Globalisierung“ (2002) und „digitale Spaltung“ (2004) behandelt wurden, steht nun die Wechselwirkung von Technikvisionen und Gesellschaftsutopien im Mittelpunkt.

Die Tagung verfolgt mit dieser Themenwahl drei Ziele:

a) Sie fragt nach der Rolle von Wissenschaft und Technik in den Zukunfts­entwür­fen und Utopien der Moderne sowie umgekehrt nach der Bedeutung von Utopien für die Entwicklung der wissenschaftlich-technischen Zivilisation.

b) Sie bezieht das Verhältnis von Technikvisionen und Gesellschaftsentwürfen auf konkrete Zukunftstechnologien wie Life Sciences, Informations- und Kommuni­kationstechnologien und den Städtebau.

c) Sie setzt die behandelten Technologien und Technikvisionen zu den globalen Risiken des 21. Jahr­hun­derts in Beziehung und zeigt Möglichkeiten auf, diese für nach­haltige Lösungsstrategien nutzbar zu machen.

Nach einem Eröffnungsvortrag des Generalsekretärs des Club of Rome Uwe Möller werden zunächst aus kulturwissen­schaft­licher Sicht die Wechselwirkungen von Technikvisionen und Zukunftsentwürfen umrissen. In drei aufeinander folgenden Sektionen werden Natur-, Kultur- und Ingenieurwissenschaftler Technikvisionen für die genannten Technologiebereiche diskutieren. Als gemein­samer Leitgedanke jeder dieser Sektionen wird der Bezug zum globalen Problem­horizont hergestellt. Eine mit Zukunftsforschern und Foresight-Experten internationaler Organisationen besetzte Abschlusssektion sowie ein Abschlussvortrag von Franz-Josef Radermacher werden diese Leitfrage aufgreifen und Schlussfolgerungen für Akteure im Span­nungs­feld von Wissenschaft, Technik und Gesellschaft ziehen.


Anmerkung:
Hier wäre durchaus darüber zu streiten was "aus kulturwissenschaftlicher Sicht" meint. Es hat den Anschein: Geliftete Geisteswissenschaften? Und zwei Fragen stellen sich erneut:
Welche Technikgeschichte und wo sind hier die NutzerInnen?
 

Die Forscherin als Untersuchungsgegenstand

Sehen, dass man gesehen wird...

frauwinbuch
 

Niklas Luhmann erklärt den Zettelkasten

 

Das Unbehagen der Technikforscherin

Das ganze Unbehagen, dass sich zurzeit bei mir einstellt, resultiert nicht zuletzt auf dem Pochen auf "den Einsatz moderner IT-Technolgie" und den sonstigen Umgang (und Kompetenzbeweis) in diesem Themenfeld. Man nehme zum Beispiel den Mitte August in Kraft getretenen "Hacker-Paragraphen" (Hervorhebung von mir):

§ 202c
Vorbereiten des Ausspähens und Abfangens von Daten

(1) Wer eine Straftat nach § 202a oder § 202b vorbereitet, indem er
1. Passwörter oder sonstige Sicherungscodes, die den Zugang zu Daten (§ 202a Abs. 2) ermöglichen, oder
2. Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist, herstellt, sich oder einem anderen verschafft, verkauft, einem anderen überlässt, verbreitet oder sonst zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) § 149 Abs. 2 und 3 gilt entsprechend.


Das Problem ist nun, dass die hervorgehobene Formulierung derartig schwammig ist, dass momentan niemand weiß, was damit eigentlich gemeint ist. Ping? Portscan? Telnet? Ein nicht unerheblicher Teil an Programmen, die, je nach Auslegung, für einen potentiellen Angriff auf einen fremden Rechner nützlich sein könnten, sind nun aber leider fester Bestandteil normaler netzwerkadministreller Tätigkeit und darüber hinaus
eh Bestandteil aller modernen Betriebssysteme, meint: Wenn man einen Computer kauft, hat man die sowieso. Mal ganz abgesehen von der Nützlichkeit und Sinnhaftigkeit von Penetrationstests.

Darauf wurde auch wiederholt im Vorfeld, beispielsweise durch die Gesellschaft für Informatik, hingewiesen:

Problematisch ist die Einfügung des 202c StGB, weil Programme und Tools nicht nach ihrer Einsatzart, sondern vielmehr nach ihrem Aufbau definiert werden. Eine Unterscheidung in Anwendungen, die zur Begehung von Straftaten und solche, die ausschließlich für legale Zwecke hergestellt werden, ist aber nicht möglich. Der gewählte Wortlaut führt zu einer Kriminalisierung der heute in allen Unternehmen, Behörden und von Privaten verwendeten Programme zur Aufdeckung von Sicherheitslücken in IT-Systemen.

Umsonst. Diese Unterscheidungsfähigkeit war nicht herbeizuführen. Aber man braucht dringend den "Einsatz morderner IT-Technologie".

Update: Ich habe mich dann durch die Öffentliche Anhörung und Stellungnahme des Rechtsausschusses (pdf) gequält: Michael Bruns, Bundesanwalt beim Bundesgerichtshof, meint, da sei nix missverständlich,
Prof. Borges und Prof. Hilgendorf sehen das wohl eher nicht so...

Sprachpolizei in Sachen Weblog-Genus

Mea culpa. Da gerät man doch ganz schnell in Auseinandersetzungen hinein, an den man eigentlich nicht beteiligt sein will. Nämlich mit oder bei den Sprachpuristen. Bekanntermaßen wird in der Blogosspähre darüber gestritten, ob es "das" oder "der" Weblog heissen muss. Nachdem meine Wenigkeit einen Aufsatz zu Weblogs in "Sprache und Kommunikation in den Neuen Medien", Bd. 7 der DUDEN-Reihe "Thema Deutsch" veröffentlicht hat, wird man plötzlich zu normsetzenden Instanz erklärt. Im Tagwerke-Blog ist am 12.7. 07zu lesen:


Die Gesellschaft für Deutsche Sprache antwortet
Geanu um Mittag melde ich mich bei Herrn Müller, meinem Ansprechpartner bei der Gesellschaft für deutsche Sprache, die ihren Sitz, gar nicht weit weg von Frankfurt, in Wiesbaden hat. Dieser hat sich viel Mühe gemacht und gestern einiges recherchiert. Die Gesellschaft für deutsche Sprache hat den Begriff Weblog 2001 zum ersten Mal registriert, weist aber darauf hin, dass es ihn vermutlich schon seit 1999 im deutschen Sprachgebrauch gebe.
Herr Müller hat drei Dinge nachgeschlagen:

* 1. Der Genus

* 2. Herkunft Weblog

* 3. Herkunft Log


1. Der Genus
Bei Wahrig findet sich unter Weblog: männlich, auch sächlich. Beim Duden findet sich: sächlich, auch männlich. Der Sprachgebrauch sei jedoch mehrheitlich sächlich, so sagt Herr Müller. Und belegen ließe sich die sächliche Verwendung beispielsweise in einem Band des Duden Verlages Sprache und Kommunikation in den Neuen Medien, in dem Dr. Klaus Schönberger über "Das" Weblog schreibe.
2. Herkunft Weblog
Kurz und Schmerzlos: Die Herkunft lässt sich auf eine Wortkombination von Web + Logbuch zurückführen, so schreibe es auch Schönberger und dieser beruft sich auch auf Rebecca Blood.
3. Herkunft Log
Das Log entstammt dem Mittelenglischen, der weitere Ursprung ist ungeklärt. Auch Herr Müller hat das Oxford English Dictionary genutzt und hat auch in einem englischen weiteren etymologischen Wörterbuch nachgeschlagen. Ursprung ist das Holz: "Ein Stück von einem Baum". Ach ja: und logeum klänge wohl gut, aber daher stamme es nicht! Den genauen Wortlaut zu logeum gebe ich hier nicht wieder, aber ein verdrießlicher Kommentar in Richtung "Hobby-Etymologen" mag gefallen sein.
2 Kommentare


Daraufhin meldet sich ein maulender "Kritikaster", der sich von "ein(em) Dr. Schönberger" schon gar nichts sagen lassen will:

Kritikaster ;-) meine am 20. Juli 2007 um 12:27
Warum es DAS Weblog heißt
Nun, das alles bestätigt mich absolut in der Überzeugung dass es DAS Weblog/Blog heißen muss, wobei allein die Tatsache, dass ein Dr. Schönberger mit Bezug auf Rebecca Blood DAS Weblog schreibt, noch kein besonders überzeugendes Argument ist. Für haltbarer halte ich die Berufung auf die Regel, dass das Genus von Nomenkomposita durch deren rechten Teil bestimmt wird, wie sowohl in der Dudengrammatik als auch online beispielsweise im Artikel Die grammatischen Merkmale von Komposita im Grammatischen Informationssystem des Instituts f. dt. Sprache nachlesbar ist -- oder etwas knapper auch bei Canoo im Kapitel Nomenkomposita Meiner idiosynkratischen Theorie nach ist die männliche Form ein Reimport aus den deutschsprachigen Alpen- und Voralpenländern wo eben keine/r weiß, was Log und Logbuch sind. Bei "Blog" assoziieren sie wahrscheinlich alle Block, sonst ist diese entsetzliche Verbreitung des falschen grammatischen Geschlechts doch gar nicht zu erklären. ;-) Eine vielfältige Diskussion findet sich übrigens hier: http://das-nicht-der-blog.blogspot.com/


Na, da ist es wieder, das deutsche Bildungsbürgertum, das von Konkret bis Blogosspähre darum kämpft, die deutsche Sprache reinzuhalten. Noch so ein Sprachtaliban:

Alexander meine am 13. August 2007 um 15:18
Es heißt übrigens...
... auch nicht "Der Genus", sondern "Das Genus" - wie von Kritikaster ganz nebenbei korrigiert :-)


Was nun meine Verwendung angeht: "Das" klingt einfach besser, thats all .... ;-)
 

Typ: Vorgang

Während gerade alle mit der Frage nach staatlich legitimierten Trojanern auf ihren Computern beschäftigt sind, geraten andere Aspekte des Gesetz zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung und anderer verdeckter Ermittlungsmaßnahmen sowie zur Umsetzung der Richtlinie 2006/24/EG, das u.a. eine Einschränkung des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses gemäß Artikel 10 Grundgesetz vorsieht, meint, das Gesetz zur Aufzeichnung von Informationen über die Kommunikation, Bewegung und Mediennutzung jedes Bürgers (verdachtsunabhängig) irgendwie son büsschen in den Hintergrund.

Wer ggf. bei Verabschiedung an einer Verfasungsbeschwerde interessiert ist, der kann sich hier beteiligen.

Aber natürlich haben wir alle nichts zu verbergen, ich bin sowieso nur ein paranoider Internetjunkie, und das mit den, äh, Bewegungsprofilen, und dem, äh Data-Mining, ähm, egal...

Disclaimer: Dies ist ein prviater Beitrag und kein offizielles Statement meines Day-Jobs
Ein Weblog mit Informationen und Meinungen rund um Fragen der Kulturwissenschaftlichen Technikforschung

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Trauern in der Online-Version
Prof. Dr. Norbert Fischer über digitale Trauerportale...
amischerikow - 18. Feb, 10:49
Robo-Bar
https://www.wired.de/colle ction/latest/ausgabe-0215- robo-mit-schuss
amischerikow - 14. Feb, 16:36
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Gerrit Herlyn
Deutungsmuster und Erzählstrategien bei der Bewältigung beruflicher Krisenerfahrungen In: Seifert, Manfred/Götz, Irene/Huber, Birgit (Hg.): Flexible Biographien. Horizonte und Brüche im Arbeitsleben der Gegenwart. Frankfurt u. a. 2007, S. 167-184.








Anika Keinz, Klaus Schönberger und Vera Wolff (Hrsg.)
Kulturelle Übersetzungen
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