authentizität@gesellschaft (10): Plagiate an der Uni

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Technische "Lösungen" für ein nicht-technisches Problem:



[Materialien für die gleichnamige Vorlesung und Übung am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien: "Authentizität@Gesellschaft - Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Suche nach dem Original und auf die Dynamiken von Fake, Konstruktion und Fälschung"]
 

authentizität@gesellschaft (9): CORNELIA SOLLFRANK: ORIGINALE UND ANDERE FÄLSCHUNGEN | ORIGINALS AND OTHER FAKES

ERÖFFNUNG | OPENING
Freitag, 23. Januar 2009, 19 Uhr | Friday, 23 January 2009, 7 p.m.

im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst in Oldenburg


Cornelia Sollfrank
ORIGINALE UND ANDERE FÄLSCHUNGEN



Pressegespräch: Donnerstag, 22. Januar 2009, 14 Uhr
Eröffnung: 23. Januar 2009, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 24. Januar bis 19. April 2009


Im Edith-Ruß-Haus für Medienkunst wird am 23. Januar 2009 die
Ausstellung *Originale und andere Fälschungen* eröffnet. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage nach den *geistigen* Eigentumsverhältnissen von in öffentlichem Besitz befindlichen
Kunstwerken, die im Projekt MuseumShop bearbeitet wird. Die Künstlerin Cornelia Sollfrank nutzt ihre Einladung zu einer Einzelausstellung für eine Zusammenarbeit mit Oldenburger Museen: Sie wählte Ölgemälde, Skulpturen und Grafiken aus dem Bestand des Stadtmuseums, des Horst-Janssen-Museums und des Landesmuseums Oldenburg aus und zeigt´anhand dieser Werke einen exemplarischen Verwertungsdurchlauf.

Im Obergeschoss des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst werden die
Besucher zunächst mit einer klassisch-musealen Präsentation der
ausgeliehenen Originalwerke überrascht. Im Untergeschoss beginnt der Verwertungszyklus durch die im Video *Das maximal Einmalige und seine Transformation zum Gleichartigen* dokumentierte Arbeit des Museumsfotografen Christoph Irrgang, der die Werke in bester Qualität abbildet.

Basis der Verwertung von Immaterialgütern ist das Urheberrecht;
entsprechend stellt die Künstlerin die komplexe juristische Ebene des Projektes durch eine Vielzahl von Verträgen in der Ausstellung dar:
Nicht nur mit den leihgebenden Museen wurden Verträge abgeschlossen, sondern auch mit der VG Bild-Kunst, den Urhebern der Originalwerke bzw. ihrer Erben, den Fotografen, der Kamerafrau und zahlreichen weiteren Beteiligten.

In ihrer Online-Agentur *Art-Content24* bietet die Künstlerin
schließlich die Reproduktionen der Originalwerke zum Verkauf an. Über die Website http://www.art-content24.de kann der Besucher in der Ausstellung oder ganz bequem von zuhause aus Reproduktionen der Originalwerke in unterschiedlichen Qualitäten und Preisen erwerben.

Cornelia Sollfrank arbeitet seit den 1990er Jahren künstlerisch in und
mit weltweiten Kommunikationsnetzen und ihr Projekt net.art generator - eine Kunst generierende Internetmaschine - gilt als Pionierleistung der Netzkunst. Die als Cyberfeministin und Hackerin bekannte Künstlerin lebt in Celle, Hamburg und Dundee (UK) und erhielt 2008 das Arbeitsstipendium des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst. Zu den zentralen Anliegen ihrer Kunst gehört es, neue Formen von Autorschaft zu erproben, künstlerische Verfahren der Aneignung weiterzuschreiben und Mythen um Genialität und
Originalität zu dekonstruieren. Aus dieser Thematik entwickelte sich ihr derzeitiger Arbeitsschwerpunkt zum Thema Urheberecht und geistiges Eigentum. (http://artwarez.org)


Im Rahmen ihres Arbeitsstipendiums begann Cornelia Sollfrank die Arbeit an ihrem neuen Projekt *Déja vu*, einer grafisch orientierten
Plagiaterkennungssoftware. *Während Anti-Plagiarismus-Software in
wissenschaftlichen Umgebungen bereits standardmäßig zum Einsatz kommt, gibt es im Bereich der Bildenden Kunst und visueller Kultur kaum technische Lösungen zum Schutz vor geistigem Diebstahl*, stellt Sollfrank fest. Als Partner konnte die Künstlerin das Fraunhofer SIT (Institut Sichere Informationstechnologie) in Darmstadt gewinnen, das an Software-Anwendungen für Wasserzeichen-basierten Urheberschutz arbeitet.
In der Ausstellung werden erste Ergebnisse der praktischen Anwendung von digitalem Originalitätsschutz in Form von Differenzbildern vorgestellt.

Zur Ausstellung erscheint Ende März der Katalog Cornelia Sollfrank
*Expanded Original* beim Hatje Cantz Verlag. Präsentation am
Sonntag, den 29. März 2009, 16 Uhr.


Die Ausstellung wird großzügig gefördert von der Stiftung
Niedersachsen, der Stiftung Kunstfonds, dem Land Niedersachen und der Kulturstiftung der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg.


VORTRAG UND KÜNSTLERGESPRÄCH
Donnerstag, 26. Februar 2009, 19 Uhr
Dr. Martin Steinebach, Fraunhofer Institut Sichere
InfomationsTechnologie (SIT), Darmstadt und Cornelia Sollfrank zum Thema Digitaler Originalitäts-Nachweis und Plagiarismus als Kunst

FÜHRUNGEN
> >Regelmäßige Führungen
jeden Sonntag, 15 Uhr
> >Abendöffnung mit Führung
Donnerstag, 19. Februar 2009, 17 - 20 Uhr, Führung um 18 Uhr von Sabine Himmelsbach, Leiterin des Edith-Ruß-Hauses für Medienkunst
Donnerstag, 26. März 2009, 17 - 20 Uhr, Führung um 18 Uhr von Sabine Himmelsbach
Donnerstag, 9. April 2009, 17 - 20 Uhr, Führung um 18 Uhr von Katrin
Werner, Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Edith-Ruß-Hauses für
Medienkunst
> >Führungen für private Gruppen, Firmen und Schulklassen nach Absprache


ÖFFNUNGSZEITEN
Dienstag - Freitag 14 - 17 Uhr
Samstag und Sonntag 11 - 17 Uhr
Montag geschlossen
Eintritt: 2,50 / 1,50 €


Edith-Ruß-Haus für Medienkunst
Katharinenstraße 23
D-26121 Oldenburg
fon: +49 (0)441 - 235 25 68
fax: +49 (0)441 - 235 21 61
info@edith-russ-haus.de
www.edith-russ-haus.de

[Materialien für die gleichnamige Vorlesung und Übung am Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien: "Authentizität@Gesellschaft - Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf die Suche nach dem Original und auf die Dynamiken von Fake, Konstruktion und Fälschung"]
 

CFP: Wien: Amateure im Web 2.0. Medien, Praktiken, Technologien

Kunstuniversität Linz, Institut für Medien, Abt. Medientheorie (Linz),
Synema – Gesellschaft für Film und Medien (Wien),
IBM Österreich Internationale Büromaschinen Gesellschaft m.b.H (Wien),

Wien: 24.04.2009-25.04.2009, IBM Forum Wien, Obere Donaustraße 95, 1020 Wien

Deadline: 20.02.2009

Amateure im Web 2.0. Medien, Praktiken, Technologien
Weblogs, Community-Seiten, Wikis, Pod- und Videocasts sind ein Phänomen alltagskultureller Kommunikation. Die exponentielle Verbreitung moderner Informationstechnologien und die neuen Vernetzungsstrukturen im Internet erlauben kollektive Beziehungen, die vorher unmöglich waren. Damit einhergehend ist eine spezifische Medienkultur der Selbstpraktiken entstanden, die vielfach die Form von Selbstführung und Bekenntnis, von Buchführung und akribischem Leistungsvergleich, von experimentellem Selbstverhältnis und Selbstinszenierung als ästhetische Praxis, annimmt. Die Diskurse der Selbstaufmerksamkeit und Selbstbeobachtung sind tief in den Alltag eingedrungen und haben dazu geführt, dass es heute alltäglich und selbstverständlich ist, wenn die unterschiedlichsten Menschen in Medienöffentlichkeiten bereitwillig über sich selbst Auskunft geben und sich damit als Objekt der Betrachtung in Szene setzen.

Die neuen Ausdifferenzierungen der digitalen Kommunikation sind von einem emphatischen Individualitätskonzept geprägt: Weblogs, Wikis und soziale Netzwerkseiten fungieren als subjektzentrierte Praktiken und Machtverhältnisse, die von den Internetnutzern die Bereitwilligkeit abverlangen, immer mehr Informationen und Daten über ihre Person und ihr Leben zu veröffentlichen, die jederzeit und weltweit mittels Netzrechner abgerufen werden können. Der allgemeinen Gegenwartstendenz zur Mediatisierung des Alltäglichen kommt die neue Praxis der autobiografischen Selbstthematisierung auf den Aufmerksamkeitsmärkten des Internet entgegen. Sie haben einen Trend gesteigerter Visibilitätszwänge etabliert, der heute jenseits der klassischen Bildungseliten alle Schichten erfasst. Der verzweigte Diskurs der Selbstthematisierung verlangt von jedem einzelnen die Bereitschaft, die neuen medialen Formen der Selbstdarstellung zu erlernen, zu beherrschen und weiterzuentwickeln. Der Boom, sich selbst in Bekenntnisformaten auszustellen, hat wesentlich zur Normalisierung von Visibilitätszwängen beigetragen. Im beweglichen Feld rechnergestützter Datengewinnung und -verarbeitung nehmen sowohl Visualisierungstechniken zur Wissensproduktion und Wahrnehmungskonstitution als auch Programme zur Auswertung und Archivierung digitaler Nutzung einen zusehends größeren Raum ein (z.B. die Retrieval-Modi sorting, counting, ranking, marking). In welchem Verhältnis stehen diese computerbasierten Darstellungstechniken, Wissensrepräsentationen und Normierungsverfahren von Aufmerksamkeit mit der Ausprägung von Subjektkonstitutionsprozessen?

Die Vielfalt partieller und pluraler Selbstentwürfe im Netz entfaltet eine Wirkkraft, die nicht nur die Bedingungen der konstruktiven Bestimmung des Subjekts tangiert; sie erfordert auch die theoretische Selbstreflexion eines entgrenzenden begrifflichen Denkens der neuen Medien. Es wird damit eine Perspektive nahe gelegt, entlang derer transdisziplinäre Thesen entwickelt werden können. Im Frühjahr 2004 verkündeten Tim O'Reilly und Dale Dougherty mit ihrem Branding-Konzept des Web 2.0 eine neue Ära der Amateurkultur. Die neu belebte Debatte zur Interaktivität, Konnektivität und Kollaborativität der Netzöffentlichkeit fällt in eine Zeit, in der die tägliche Medienberichterstattung eine Krise der etablierten politischen Repräsentation beschwört. Die Vision vom demokratischen Netz ist von einer tief greifenden Kritik gegenüber der politischen Repräsentation der Bürgerinnen und Bürger geprägt. Innerhalb einer Aufmerksamkeitsökonomie, die auf Neuheit und Differenz basiert, bedeutet die potenzielle Integration jedes einzelnen in die Sichtbarkeit der Internetöffentlichkeit jedoch keine Ausweitung politischer Repräsentation. Denn die Internetöffentlichkeit besteht überwiegend aus kultureller und ästhetischer Repräsentation, deren Verbindung zur politischen Repräsentation fragwürdig bleibt, wenn in Betracht gezogen wird, das die vermeintlich souveräne Selbstermächtigung des Subjekts in das Spiel opponierender Bedeutungsfelder und in die Paradoxieanfälligkeit tendenziöser Geschmacksurteile involviert ist.

Im Unterschied zur erhofften Radikaldemokratie und kritischen Netzöffentlichkeit ist vielmehr ein unübersichtliches Gewirr von Subgruppen und eine Kommunikationskultur der Selbstthematisierung entstanden, in dessen Dunstkreis der Imperativ "Erzähle dich selbst" neuen Aufschwung erhalten hat. Möglicherweise hat heute die "Ausweitung der Bekenntniskultur" und die mit ihr einhergehenden medialen Formen der Selbstthematisierung die Thematisierung der politischen Repräsentation in den Hintergrund verdrängt. Die gängigen Medienmanuale der Selbststeuerung dienen in einem hohen Ausmaß normativen Bildungsanforderungen: ePortfolios, Kompetenzraster, Lern-Journale, Dossiers, Credit-Point-Systeme und kollaborative Kommunikationssysteme vermitteln zwischen den Anforderungen und Zumutungen der Managementstile, Wissenstechniken, Ego-Taktiken und der Kommerzialisierung der Netzdienste. Die Medienamateure von heute sind multimedial versiert, erstellen ihr Profil in sozialen Netzwerken, beteiligen sich aktiv an Forendiskussionen, nutzen das Web Content Management zur Selbsterzählung und Selbstinszenierung, engagieren sich als Netzwerker/innen in den Clubs der Gated Communities, checken den Webtraffic ihres bei YouTube upgeloadeten Videos, verknüpfen Netzwerk-Hyperlinks, posten ihre Artikel, Fotos, Musik, Grafiken, Animationen, Hyperlinks, Slide Shows, Bücher-, CD- und Software-Rezensionen, kommentieren den Relaunch ihrer Fansites, verschicken selbst gestaltete E-Cards, updaten ihr Online-Diary, changieren zwischen unterschiedlichen Rollenstereotypen in Online-Games, leisten gemeinnützige Arbeit als Bürgerjournalisten, exponieren Privates und Vertraulichkeiten und nutzen hierfür alle angebotenen synchronen als auch asynchronen Formen der computervermittelten Kommunikation: E-Mail, Foren, Chat, Instant-Messages.

Führt der im Netz forcierte Verdrängungswettbewerb von Virtuosen der Biografie- und Identitätskonstruktion, individualistischen Lebensformen und eine allgemeine "Kultivierung des Selbst" (Ehrenberg) letztlich dazu, dass Freiheitsdiskurse vollständig von den Rechtfertigungssystemen kapitalistischer Diskurse absorbiert werden? In einer ersten Annäherung an diese vielschichtige Fragestellung kann festgehalten werden, dass sich Begriffe wie etwa 'Selbstbestimmung', 'Selbständigkeit' und 'Gleichberechtigung' von ihrem emanzipatorischen Kontext gelöst haben und heute als Versatzstücke kommerzieller Freiheitstechnologien konsumiert werden.

Heute verleihen die emanzipatorischen Ideale der Neuen Linken und der Revolutionäre der 1968er-Bewegung der kapitalistischen Werteordnung ein selbstzufriedenes Image. Aber unter welchen Bedingungen konnte es geschehen, dass die alternativen Begriffe der Kulturrevolution wie etwa Autonomie, Kreativität und Authentizität, die sich einst gegen die Leistungsgesellschaft richteten, heute zu Persönlichkeitsmerkmalen der Leistungselite innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft geworden sind? In ihrer Untersuchung über den "neuen Geist des Kapitalismus" knüpfen Luc Boltanski und Ève Chiapello an die Protestantismusthese Max Webers an und führen den Nachweis, dass sich der projektbasierte Kapitalismus des 21. Jahrhunderts die anti-kapitalistischen Ideen der Selbstverantwortung und Kreativität zunutze gemacht hat, um Ansehen und Akzeptanz bei seinen ehemaligen Kritikern zu gewinnen.

Bei der Erforschung der strukturellen Hintergründe und historischen Markierungspunkte machen Ansätze der soziologischen Biografieforschung die seit Mitte der 1960er Jahre entstehende Alternativ- und Subkultur – Selbsterfahrungsgruppen, Wohnkollektive, politische Zirkel – geltend und verweisen auf die sozialen Umbrüche der Bildungsexpansion, der Frauenbewegung, der sexuellen Liberalisierung und der Anti-Pädagogik. Der multiplen und multimedialen Aufgliederung der Selbstthematisierung korrespondiert eine strukturelle Freisetzung der Individuen aus traditionellen Vergesellschaftungsformen und festen Klassenstrukturen. Diese Freisetzung erhöht zwar die individuelle Handlungsmöglichkeit im Sinne gesteigerter Mobilität, Flexibilität und Entscheidung, andererseits begünstigt sie Unterscheidungen, die heute direkt am Individuum ansetzen: Individualität wird heute vorrangig in ihren Distinktionsbestrebungen beurteilt und vermessen. Einen weiteren Schub erhält die Selbstthematisierungskultur mit der Privatisierung des Fernsehens in den 1980er Jahren. Mit dem neuen Fernsehformat der Talkshow konkurrenziert das kommerzielle Fernsehen um Marktanteile in einer boomenden Bekenntnis- und Geständniskultur. Das Fernsehen der 1980er Jahre kommuniziert weniger Formen der authentischen Selbstdarstellung, sondern raffinierte Rollenspiele und Selbstinszenierungen. Sein populärer Utilitarismus verankert die expressiven Tendenzen der medialen Selbstdarstellung in der Konsumästhetik. Selbstverwirklichung wird immer weniger in alternativen Lebensformen bestehender Gegen- und Subkulturen, sondern vielmehr im Konsumhedonismus gesucht. Im heutigen globalen Konsumkapitalismus knüpft sich die Selbsterfüllung im Konsum an neue Techniken der Normalisierung: die Thematisierung des Selbst verortet sich verstärkt im Diskurs der Selbstvermarktung. Zu den Charaktereigenschaften einer erfolgreichen Persönlichkeit zählt heute die 'Marktfähigkeit' und eine 'unternehmerische' Einstellung: Diskurse der Selbstbeherrschung und -kontrolle müssen sich folglich mit den Techniken des Selbstmanagements vertraut machen.

Mit ihren alltäglichen und gewöhnlichen Praktiken verhalten sich die im Netz agierenden Medienamateure jedoch keineswegs als passive Konsumentinnen und Konsumenten. Ihr Storytelling modifiziert den digitalen Raum und knüpft ein widerspenstiges Netz (bottom up), das vermöge sozialer Gebrauchsweisen entsteht. Als Gegenstück zu dem von Foucault beschriebenen systematisch-zweckrationalen Netz der Disziplinierungsmacht sind Computernetze den Akteuren nicht auferlegt, sie sind kein fertiges Produkt, sondern ein fortlaufender Prozess. Die in das Alltagshandeln im Hier und Jetzt situierten Akteure können die Regeln, Produktlogiken oder Systemzwänge mittels unbegrenzter Praktiken unterlaufen und bilden für de Certeau ein Netz der Antidisziplin, dass sich in der kreativen Nutzung von Freiheitsspielräumen oder günstigen Gelegenheiten bewährt.

Vor dem Hintergrund dieses dynamischen Aggregats medialer Technologien, Selbstpraktiken und sozialer Strategien soll die Konferenz Antworten auf folgende Fragen bieten:

- Auf welche Weise verändern die neuen medialen Präsentationsformen und -techniken im Netz die Möglichkeiten der Selbstthematisierung?

- Auf welche Art und Weise formen digitale Netzwerke die Selbstthematisierungen der Subjekte und unter welchen Voraussetzungen werden die Praktiken der Subjekte selbst zur Normalität gesellschaftlicher Diskurse? In welchem Verhältnis stehen normalisierende und widerständige Selbsttechniken im Netz?

- Auf welche Weise generieren Amateure eine neue visuelle Kultur?
Welchen Stellenwert haben die Verfahren der Dekontextualisierung und der Resignifikation in der Medienpraxis der Amateure?

- In welchem Verhältnis stehen die Praktiken der Videoamateure bei YouTube u.a. zu künstlerischen Praktiken? Welchen Einfluss haben Produktionsweise und Ästhetik der Amateurkultur auf künstlerische Produktionsprozesse?

- Heute zählt der 'Mixed Media'-Erzählstil zur alltäglichen Normalität im hypermedialen Netzwerk des Internet. Als ein Speicher- und Verarbeitungsmedium vielfältiger Zeichenordnungen verknüpft der Computer als Medium der Medien sogenannte Hypertexte, die sich aus schriftlichen, auditiven, visuell-dynamischen, fotografischen und grafischen Dokumenten zusammensetzen. Welche Skripte, Kodes und Erzählformen haben sich in den Videoblogs bei YouTube u.a. ausgebildet?

- Welche Konsequenzen hat die Auflösung der traditionellen Trennung von Produzent/innen und Rezipient/innen für medienkulturelle Praktiken und Diskurse?

- Wie können die künstlerisch-kreativen Praktiken der Umdeutung, Verschiebung und Überlagerung hegemonialer Diskurse auf angemessene Weise beschrieben werden?


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Die Konferenz ist transdisziplinär und mediengeschichtlich ausgerichtet und integriert in diesem Zusammenhang Bild und Text, alte und neue Medienformate, Bezüge zu Foto- und Videoamateuren früherer Epochen, die Alltagskultur kunst- und kulturhistorischer Bezüge, die Grenzverschiebungen von öffentlicher und privater Sphäre, Arbeiten zur genderbezogenen Repräsentationspolitik und nicht zuletzt Beispiele zum Spannungsfeld von Normalisierung und widerspenstigen Praktiken. Vortragsvorschläge (je 20 Minuten) sind in Form eines Abstracts (4.000 bis 5.000 Zeichen) bis zum 20. Februar 2009 einzureichen. Die Abstracts sollen begutachtungsfähige Aussagen zu den oben angeführten Fragestellungen enthalten. Die eingeladenen Teilnehmer/innen werden umgehend – Ende Februar – kontaktiert. Das Organisationsteam wird das Programm bis zum 6. März 2009 zusammenstellen. Eine Publikation der Beiträge ist vorgesehen. Schicken Sie bitte Ihr Abstract an beide Mitglieder des Organisationsteams:

Univ. Doz. Dr. phil. habil. Ramón Reichert
Kunstuniversität Linz/Medientheorie
Reindlstraße 16-18
A-4020 Linz
Tel ++43-650-7898-581
E-Mail: ramon.reichert[at]ufg.ac.at

Dr. phil. Brigitte Mayr
SYNEMA - Gesellschaft für Film und Medien
Neubaugasse 36/1/1/1
A-1070 Wien
Tel ++43-1-523 37 97
E-Mail: office[at]synema.at


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Ramón Reichert
Institut für Medien/Medientheorie
Kunstuniversität Linz, Reindlstr 16-18, 4020 Linz
Tel.: 06507898 581


ramon.reichert[at]ufg.ac.at

Konzeptioneller Ausgangspunkt der Tagung ist die Monografie "Amateure im Netz". Erstmals für den deutschsprachigen Raum untersucht dieses Buch die Medialisierung des Alltags in Online-Tagebüchern, Weblogs und Webportalen. Spätestens seit dem Aufkommen sozialer Portale wie MySpace, Facebook und Xing sowie mit der Etablierung user/-innengenerierter Online-Formate wie YouTube, Flickr und Wikipedia kristallisieren sich im Internet neuartige diskursive, mediale, visuelle und technische Verfahrensweisen heraus. Der Band analysiert die sozialen Spielregeln der neuen Repräsentationspolitik und hybriden Wahrnehmungskultur. Dabei verfolgt er das Anliegen, die medienspezifischen Prozeduren sozialer Normalisierung und Subjektkonstitution im Spannungsfeld zwischen ›begeisterter‹ Selbstdarstellung und ›verinnerlichten‹ Kontrolldiskursen aufzuzeigen.
 

Call for Papers: Kultur - Technik - Überwachung

Alltagspraktiken und Überwachung - Überwachungspraxen im Alltag

Tagung am Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg, Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung

Zeit: 9. und 10. Oktober 2009

Die Veranstalter laden dazu ein mit theoretischen und/oder empirischen Vorträgen zur Diskussion um Überwachungspraxen im Alltag beizutragen. Wir hoffen auf eine breite, über disziplinäre Grenzen reichende Diskussion und sehen die Tagung nicht beschränkt auf kulturanthropologische Ansätze, sondern freuen uns auch über Beiträge aus der Soziologie, Kriminologie, Politikwissenschaft, Rechtswissenschaft, Geographie, der Technikforschung, Medizin und anderen Bereichen.

Vortragsvorschläge an: abstracts@surveillance-studies.org

Vollständige Informationen zur Tagung auf den Webseiten des Projektes Konsum(kontroll)technologien.

Workshop Projekt Spielkulturen am 19. Januar 2009

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Bereich „Innovations- und Technikanalyse“ geförderte Projekt „Spielkulturen. Zur biographischen Bedeutung des Spielens und Onlinespielens im digitalen Alltag“ lädt zu einem Workshop ein:

Spielen und Online-Spielen im Alltag Älterer

Obwohl inzwischen viele ältere Menschen Computerspiele spielen, ist diese Nutzergruppe bisher kaum in der Forschung berücksichtigt worden. Im Projekt „Spielkulturen“ wird versucht, mit einem kulturwissenschaftlichen Ansatz diese Forschungslücke zu schließen. Ausgehend von den Erfahrungen von Spielern unterschiedlicher Altersgruppen und insbesondere Älterer wird die biographische Entwicklung von Spielbedürfnissen und Spielgewohnheiten nachgezeichnet und Spielvorlieben und -bewertungen in Abhängigkeit vom Alter analysiert.

Für den Workshop werden folgende Fragen aufgegriffen und im Anschluss an die Präsentationen diskutiert:

∙ Was wollen ältere Zielgruppen? (Spielbewertung und -vorlieben, abhängig vom Alter)
∙ Welche Zielgruppe erreicht man mit welchem Spiel?
∙ Wie kann man entsprechend Marketingstrategien und Spielkonzepte weiterentwickeln?
∙ Welche Innovationshemmnisse in Bezug auf Computerspiele als Technik gibt es und wie können sie überwunden werden?

Wir möchten auf dem Workshop unsere bisherigen Ergebnisse zu den älteren Spielern einem Fachpublikum zugänglich machen und die Diskussion zwischen Computerspielpraktikern, -entwicklern und kulturwissenschaftlicher Computerspielforschung fördern.

PROGRAMM

Beginn: 13:00 Uhr, Ende: 18:00 Uhr


13:00 Begrüßung
Prof. Dr. Thomas Hengartner, Institut für Volkskunde / Kulturanthropologie der Universität Hamburg, Leiter des Kollegs Kulturwissenschaftliche Technikforschung

Arjan Dhupia, Bundesverband für Interaktive Unterhaltungssoftware e. V.

Begrüßung und inhaltliche Einführung durch die Projektmitarbeiter
Gerrit Herlyn und Helle Meister

13:10 Dr. Jan Schmidt, Hans-Bredow-Institut für Medienforschung an der Universität Hamburg:
Vortrag "Spielen im Netz. Perspektiven und Befunde sozialwissenschaftlicher Forschung zu Onlinespielen"

13:50 Kaffeepause

14:00 (1) Zur Erforschung älterer Spieler – Grenzen und Möglichkeiten
∙ Überblick über Forschungsergebnisse und Forschungsstand

Diskussion

(2) Die Rolle des Spielens an sich:
Das Spielen als Konstante in der Biographie, widergespiegelt in
∙ Spiele(n) als biographischer Erfahrung
∙ Spielen in der lebensgeschichtlichen Reflexion Älterer
∙ Innovationsbereitschaft, Spieltreue und Spielgewohnheiten Älterer
∙ Art und Weisen der Spieleaneignung

Diskussion

(3) Spielbewertungen und -vorlieben in Abhängigkeit vom Alter
∙ Was wollen ältere Spieler?
∙ Welche Zielgruppe erreicht man mit welchem Spiel?
∙ Was motiviert zum Spielen?

Diskussion

16:00 Pause

16:30 (4) Ältere und Technik
Technikaneignung und Techniksozialisation als Faktoren der Spieleaneignung
∙Wie findet der Zugang zu (neuen) Spielen statt?
∙ Welchen Zusammenhang zwischen Techniknutzung und Computerspielen bei Älteren gibt es?
∙Welche technikbedingten Barrieren gibt es?
∙ Wie ließen sich diese überwinden?

Diskussion

(5) Real Life und Virtualität
∙Wie erleben ältere Spieler virtuelle Welten?
∙ Wie ist das Verhältnis zwischen Real Life-Spielen und virtuellen Spielen?
∙ Umgang mit dem Verhältnis zwischen Real Life und Virtualität

Schlussdiskussion

Der Workshop findet statt:
Universität Hamburg ∙ Fakultät für Geisteswissenschaften
Department Kulturgeschichte und Kulturkunde
Institut für Volkskunde/ Kulturanthropologie, Raum 220
Edmund-Siemers-Allee 1 (West) ∙ D-20146 Hamburg.

Ansprechpartner:
Herr Gerrit Herlyn (herlyn@uni-hamburg.de)
Frau Helle Meister (helle.meister@uni-hamburg.de)
Telefon 040-42838-6515

Internationale Fachtagung zur Ethnographie von Arbeitskulturen vom 26.3.-28.3.09 an der LMU München

"Mobilität und Mobilisierung. Arbeit im soziokulturellen, ökonomischen und politischen Wandel" lautet der Titel der 14. Arbeitstagung der Kommission Arbeitskulturen innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde. Veransteltet wird diese vom Institut für Volkskunde/ Europäische Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit der Kommission „Arbeitskulturen“ der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde mit dem folgenden Programm. Das Ende der Anmeldefrist ist der 26.2.2009.

Donnerstag, 26.3.
12.30 Uhr: Öffnung des Tagungsbüros

13.30 Uhr-14.00 Uhr

Grußwort Prof. Dr. Jens-Uwe Hartmann

(Prodekans der Fakultät für Kulturwissenschaften der LMU München)

Thematische Einführung

Prof. Dr. Irene Götz, Barbara Lemberger, M.A. (IfVk/EE, LMU München)

14-15 Uhr

Eröffnungsvortrag

Prof. Dr. Franz Schultheis (Soziologisches Seminar, Universität St. Gallen)

Wandel der Arbeitswelt: gesellschaftliche Dynamiken in subjektiver Erfahrung der Betroffenen

15-15.30 Uhr Pause

15.30-20.30 Uhr: Transnationalisierte Arbeitswelt – Konzepte und Fallstudien

Moderation: Prof. Dr. Gertraud Koch (Zeppelin University Friedrichshafen)

15.30-16 Uhr

Prof. Dr. Ulrich Beck, Dipl.-Soz. Michael Heinlein, Dipl.-Soz. Judith Neumer (Institut für Soziologie, LMU München)

„Cosmopolitan Worker“. Zur Transnationalisierung von Arbeit und Beruf

16 Uhr-16.30 Uhr

Prof. Dr. Alois Moosmüller (Institut für Interkulturelle Kommunikation, LMU München)

Die Verklärung kultureller Vielfalt in multinationalen Unternehmen und der Stress mit "global mind"

16.30Uhr -17 Uhr

Dr. Gerlinde Vogl, Dr. Sven Kesselring (Cosmobilities Network, Lehrstuhl für Soziologie und Verkehrswesen, TU München)

Betriebliche Mobilitätsregimes. Die strukturierende Kraft betrieblicher Mobilitätspolitik auf Arbeit und Leben

17.00-17.15 Uhr Pause

17.15-17.45 Uhr Moderation: Manuela Barth, M.A. (IfVk/EE LMU München)

Dr. Sanna Schondelmayer (Institut für Europäische Ethnologie/Elitestudiengang „Osteuropastudien“, LMU München)

Strategien des Umgangs mit Konzepten von Flexibilität und Mobilität in interkulturellen Arbeits- und Lebenswelten am Beispiel deutscher Manager in Polen

17.45-18.15 Uhr

Dr. Silke Roth (Division of Sociology and Social Policy, University of Southampton)

Work Experiences of International Humanitarian Aid Workers

18.15-19.15 Uhr Imbiss

19.15 – 20.45 Uhr: Europäische (Trans-)Migration

Moderation PD Dr. Manfred Seifert (ISGV e.V. Dresden)

19.15-19.45 Uhr

Dr. Sabine Hess (IfVk/EE, LMU München)

Transnationale Zonen der Prekarität. Ethnographische Erkundungen in migrantischen Arbeits- und Lebensverhältnissen in Europa

19.45-20.15 Uhr

Ramona Lenz, M.A. (Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Goethe-Universität Frankfurt am Main)

„You are white now!“ Migrantische Arbeitskräfte in Zypern nach dem EU-Beitritt

20.15-20.45 Uhr

Dr. Julia Mahnke-Devin (Lehrstuhl für Geschichte Ost- und Südosteuropas, LMU München)

Britische Migration nach Russland im 19. Jahrhundert



Freitag, 27.3.: Gesellschaftliche Transformation unter ökonomischer Radikalisierung
9.00 –10.30 Uhr Konzepte mobilisieren! Ethnographie als anwendungsorientierte Krisenwissenschaft Moderation: Barbara Lemberger, M.A. (IfVk/EE LMU München):

9.00-9.30 Uhr

Dr. Susanne Spülbeck (Blickwechsel. Institut für Organisationsethnologie, Training und Beratung, Windeck)

Demographischer Wandel und Organisationsethnologie: Neue Perspektiven für eine zukunftsfähige Unternehmenskultur

9.30-10.00 Uhr

Dr. Andrea Gabler (Seminar für Politikwissenschaft, Universität Göttingen)

Ethnographische Forschung als Aktionsforschung. Über die Arbeitsanalysen von „Socialisme ou Barbarie“

10.00-10.30 Uhr

Dr. Andrea Buss Notter, (IHA-GfK AG, Hergiswil, CH)

Prekarisierungsprozesse in der Arbeitswelt am exemplarischen Fall ökonomischer Kostenreduktion durch Stellenabbau

10.30-11.00 Pause

11.00-12.30 Uhr: Akteurssichten – Arbeiten unter prekären Bedingungen

Moderation: Dr. Sabine Hess (IfVk/EE, LMU München)



11.00-11.30 Uhr

Ove Sutter, M.A. (Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien)

Thematisierungen räumlicher und erwerbsbiographischer Mobilität im Sprechen über prekäres Arbeiten

11.30-12.00 Uhr

Prof. Dr. Tanya Chavdarova (Department of Sociology, University of Sofia)

The „Off-the-Books Self-Employment“among young Bulgarians

12.00-12.30 Uhr

Dr. Ivanka Petrova (Ethnographisches Institut und Museum , Sofia)

Mobilisierungsstrategien in bulgarischen Privatbetrieben nach der Wende: Wandel und Kontinuitäten

12.30-14.00 Uhr Mittagspause

14.00-15.00 Uhr: Institutionen unter Druck: Berufsbilder im Wandel

Moderation: Barbara Lemberger, M.A., IfVk/EE, LMU München

14.00-14.30 Uhr

Anja Wessel, M.A. (Institut für Kulturwissenschaften, Universität Bremen)

Auswirkungen der gesundheitspolitischen Reformen seit 1993 auf die stationäre Pflege im Krankenhaus

14.30-15.00 Uhr

Dr. Peter F.N. Hörz und Marcus Richter, M.A. (Projekt Kulturgeschichte der Zigarrenindustrie im Vogtland, Reutlingen, Gera)

„Die Bahn macht mobil“. Zum Berufsbild des Lokomotivführers im Kontext des liberalisierten Schienenverkehrsmarktes

15.00-15.15 Uhr Pause

15.15-17.15 Uhr

Subjektivierungsprozesse und Gender-Rollen im Spannungsfeld von „Arbeit und Leben“

Moderation: Prof. Dr. Burkhart Lauterbach, IfVk/EE, LMU München

15.15-15.45 Uhr

Marion Näser, M.A. (Institut für Europäische Ethnologie, Universität Marburg)

„Leben in der Lage“. Soldatinnen und Soldaten im Spannungsfeld zwischen Familie und Dienst

15.45-16.15 Uhr

Nadine Hoser, M.A. (Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft und Wissensanthropologie, Zeppelin University Friedrichshafen)

Die Mobilisierung der weiblichen Arbeitskraft. Geschlechterdifferente Erfahrungen der Subjektivierung von Arbeit und der Konvergenz von Lebens- und Arbeitswelt

16.15-16.45 Uhr

Dr. des. Laura Wehr (BMBF-Projekt „Entrepreneuresse“, Lehrstuhl für Soziologie, Universität Augsburg) Familie als Ressource? Zur lebensgeschichtlichen Rekonstruktion räumlicher und sozialer Mobilität durch Existenzgründerinnen

16.45-17.15 Uhr Pause

17.15- 18.15 Uhr: Vor Ort! Mobilisierung lokaler Ressourcen

17.15-17.45 Uhr

Matthias Möller, M.A. (Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Tübingen)

Verortungspraktiken und Mobilisierung ehrenamtlicher Arbeit in einer Siedlungsgenossenschaft

17.45-18.15 Uhr

Margret Haider, M.A. (Spezialforschungsbereich HiMAT „The History of Mining Activities in the Tyrol and Adjacent Areas“, Institut für Geschichte und Ethnologie, Universität Innsbruck)

„Wir werden Bohrtürme in die Luft sprengen!“ Zur Widerstandsarbeit gegen den Bergbau am Beispiel des Rerobichls im Tiroler Unterland

Öffentlicher Abendvortrag 20.15 Uhr:
Prof. Dr. G. Günter Voß (Lehrstuhl für Industrie- und Techniksoziologie, Technische Universität Chemnitz)

Mobilisierung und Subjektivierung

Samstag, 28.3.:
9.30 Uhr-12.00 Uhr „Creative Class“ – Kulturwissenschaft und Kunst im Kontext der Marktlogik

Moderation Prof. Dr. Klaus Schönberger (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg)

9.30-10.00 Uhr

Prof. Dr. Klara Löffler (Institut für Europäische Ethnologie der Universität Wien)

Das Projekt. Zur Mobilisierung und Modularisierung der Arbeit im Kulturbetrieb

10.00-10.30 Uhr

Dr. Wolf Ernst (Institut für Theaterwissenschaften, LMU München)

Signaturen der Inszenierung von Mobilität – der Schauspieler als Modell kreativer Selbstvermarktung

10.30-11.00 Uhr Pause

11.00-12.00 Uhr Panel: Leitung: Prof. Dr. Gertraud Koch (Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft und Wissensanthropologie, Zeppelin University, Friedrichshafen)

Zur Mobilisierungen kultureller und kulturwissenschaftlicher Wissensbestände in Kooperationen zwischen Unternehmen und Wissenschaft, Kunst und Kultur

Angefragte Panel-Teilnehmende:

Prof. Dr. Gertraud Koch (Zeppelin University, Friedrichshafen)

Kulturanalytische Forschung in betrieblichen Kontexten. Bericht aus dem Studienprojekt „Creative Corporate Culture. Kulturgeschichte der betrieblichen Bildung bei der Daimler AG im Werk Sindelfingen

Prof. Dr. Uwe J. Reinhardt, Tobias Jochinke (Studiengang Exhibition Design, FH Düsseldorf)

Zwischen Repräsentativität und kritischer Analyse. Ausstellungskonzeptionen für Unternehmen

Uwe Heintzer (Daimler AG, Stuttgart)

History management und Corporate Culture

Kristin Bredemeier (Zeppelin University, Friedrichshafen)

Unternehmensmuseen als organisationale Kommunikationsmedien

12.00-12.15 Uhr Pause

12.15-12.45 Uhr, Moderation: Dr. Sanna Schondelmayer (Berlin)

Dr. Klaus Schönberger (Forschungskolleg kulturwissenschaftliche Technikforschung, Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie der Universität Hamburg)

Sozialkritik versus Künstlerkritik -Zur Kritik einer falschen Dichotomisierung im Postfordismus.

12.45-13.30 Uhr

Abschlussdiskussion

13.30 Uhr Ende der Tagung



Ende der Anmeldefrist: 26.02.2009
 

Neuerscheinung: Herlyn/Müske/Schönberger/Sutter: Arbeit und Nicht-Arbeit. Entgrenzungen und Begrenzungen von Lebensbereichen und Praxen.

Nicht zuletzt mit Unterstützung des Forschungskollegs Kulturwissenschaftliche Technikforschung und der Hamburger Gesellschaft für Volkskunde (hgv) ist folgender Band mit den Beiträgen der 13. (Hamburger) Arbeitstagung der Kommission Arbeitskulturen innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde gerade erschienen:

Gerrit Herlyn, Johannes Müske, Klaus Schönberger, Ove Sutter (Hg.): Arbeit und Nicht-Arbeit. Entgrenzungen und Begrenzungen von Lebensbereichen und Praxen. München/Mering 2009 (Band I der Schriftenreihe „Arbeit und Alltag. Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung“ – Schriftenreihe der Kommission Arbeitskulturen in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, herausgegeben von Irene Götz, Gertraud Koch, Klaus Schönberger und Manfred Seifert).

Klappentext:
Mit dem Begriff der Entgrenzung lassen sich aktuelle Phänomene des Wandels von Arbeit und Arbeitskulturen fassen. Bild_ArbeitundNicht-Arbeit<Lange bestehende Standards von Arbeitsverträgen, Arbeitszeiten oder Arbeitsplätzen und -orten befinden sich in Auflösung oder werden ausgeweitet. Abgrenzungen von Arbeit und Arbeitslosigkeit, Familien- und Reproduktionsarbeit, von klassischer Lohnarbeit und Bürgerarbeit sowie gesellschaftlichem Engagement verlieren zunehmend an Schärfe. Die Grenzen der Bedeutung und des Verständnisses von Arbeit und Nicht-Arbeit werden gegenwärtig neu verhandelt. Die Autorinnen und Autoren untersuchen in empirischen Fallstudien die alltagskulturelle Dimension der mit dieser Entwicklung verknüpften gesellschaftlichen Handlungsprozesse.

Mit diesem Band wird die von der Kommission Schriftenreihe „Arbeit und Alltag. Beiträge zur ethnografischen Arbeitskulturenforschung" in der dgv eröffnet. In ihr sollen künftig Studien wie Qualifikationsarbeiten zur volkskundlich-kulturwissenschaftlich und ethnographisch ausgerichteten
Arbeitskulturen-Forschung dokumentiert werden.

Bestellformular

Preis : 32,80 Euro
Broschiert: 366 Seiten
Verlag: Hampp, München und Mering; Auflage: 1 (2. Januar 2009)
ISBN: 978-3-86618-308-7
Arbeit und Alltag: ISSN 1867-6316
 

Konferenz: Prosumer Revisited

Ende März (26.-27.3.) findet in Frankfurt die Tagung Prosumer revisited statt. Die von Ebay geförderte Konferenz bietet eine interessante Mischung aus Marktforschung, Forschung zu Marktforschung und sozialwissenschaftlichen Ansätzen, die sich rund um das Phänomen des Prosumers - auch des Produsers (Bruns) - drehen. Nils Zurawski, Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Konsumkontrolltechnologien" am Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung wurde zu einem Vortrag mit dem Thema Konsum und Überwachung eingeladen.

Ein Bericht hierüber wird im April nachgeliefert. Viel zu Überwachung ist nicht dabei - aber unter diesem Aspekt ist auch die Marktingforschung usw. interessant.

PGP-Verschlüsselung für und BKA gegen kritische Sozialwissenschaften

Kaum zu glauben, aber die Wirklichkeit ist immer noch heftiger als jede Parodie es zu übertreiben vermag:

In Sachen Andrej Holm ist auf diesen Seiten schon einiges berichtet worden. Da ja auch der Rechner eines hiesigen Studierenden beschlagnahmt wurde, ist folgende Beschreibung von Anne Roth vielleicht von Interesse:

"Kann die Verschlüsselungssoftware PGP/GnuPG wirklich davor schützen, dass Unbefugte auf eigene Dateien Zugriff haben? Eine gern und viel diskutierte Frage. Im Dezember sind kistenweise neue Akten angekommen, und wenn stimmt, was da drin steht, dann steht zumindest das BKA dem eher hilflos gegenüber."

Zum ganzen Eintrag
 

Geruhsame Feiertage

wünschen wir allen MitarbeiterInnen, KollegInnen und LeserInnen

Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung
 

Call for Chapter: Computergeschichte Schweiz

Der Verein Geschichte und Informatik (Schweiz) / Association Histoire et Informatique (Suisse) ruft zur Einreichung von Buchkapiteln ein. Es gibt aber nur ein Datum (31.01.2009) das angegeben ist. Vermutlich der Einreichungsschluss, weil der Band ja schon im September 2009 vorliegen soll. Zeitlich sehr ambitioniert:

Die Geschichte der Computerisierung der Schweiz ist bisher erst
bruchstückhaft aufgearbeitet worden. Ziel des geplanten Bandes ist eine Bestandesaufnahme der bisherigen Forschungen und die Skizzierung vorhandener Forschungsdesiderate.

Im Mittelpunkt des Buches soll die wissenschaftliche Computernutzung stehen, wobei auch die Situation in einzelnen wirtschaftlich relevanten Branchen wie etwa Banken oder Versicherungen thematisiert werden kann.
Der methodische Schwerpunkt der Beiträge soll auf einer sozial- und
kulturgeschichtlichen und weniger auf einer technikgeschichtlichen
Perspektive liegen. Der zeitliche Rahmen umfasst die Vorgeschichte der elektronischen Datenverarbeitung bis zum Aufkommen des Internet.

Das Buch soll im September 2009 als Band 17 der Reihe 'Geschichte und Informatik' im Chronos Verlag (Zürich) erscheinen. Die Beiträge können in deutscher oder französischer Sprache verfasst werden und sollen eine Länge von 20 Druckseiten inkl. Abbildungen nicht überschreiten. Zu jedem Beitrag wird ein Abstract in deutscher, französischer und englischer Sprache benötigt.

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Dr. Peter Haber
Historsiches Seminar
Universität Basel
Hirschgässlein 21
CH 4051 Basel

peter.haber[AT]unibas.ch
 

TV-Tip für Arte: Design: Der Walkman

Sonntag, 21. Dezember 2008 um 20.15 Uhr
Wiederholungen: 22.12.2008 um 04:30

Design: Der Walkman
(Frankreich, 2006, 26mn)
ARTE F
Regie: Anna-Celia Kendall


Diese Reihe stellt eine Verbindung zwischen Design und der Zeit seiner Entstehung her und schildert anhand von typischen Industrieprodukten die Geschichte des Designs des letzten Jahrhunderts. Im Vordergrund stehen dabei Gegenstände, die ästhetische und technologische Neuerungen darstellten, ihre jeweilige Epoche widerspiegelten und gleichzeitig ihrer Zeit voraus waren. Heute: der Walkman. Im Bus, beim Einkaufen, beim Joggen: Mit der Erfindung des Walkman revolutionierte Sony 1979 das Musikhören. Plötzlich konnte sich jeder seinen Alltag mit einem eigenen Soundtrack verschönern - immer und überall.

Gerade noch rechtzeitig vor den Sommerferien in Japan, am 22. Juni 1979, präsentierte Sony ein Gerät mit dem sperrigen Namen TPS-L2: ein violett-blaues, 390 Gramm schweres und nahezu backsteingroßes Stück Plastik. Der erste Walkman von Sony.
Die Idee dazu war den persönlichen Bedürfnissen der Sony-Gründer Morita und Ibuka entsprungen, die sich wünschten, Musik individuell und gewissermaßen in jeder Lebenslage hören zu können. Einerseits Musikhören, andererseits Joggen gehen, Einkäufe erledigen oder auf den Bus warten. In kürzester Zeit wurde das kleine drahtlose Gerät zum Verkaufsschlager. Seitdem hat sich das noch immer aktuelle Phänomen "Walkman" auf der ganzen Welt verbreitet und die Privatsphäre, den Musikkonsum und das Verhalten der Menschen, auch untereinander, von Grund auf verändert.
Ob in China, Europa, Japan oder den USA - der weltweite Siegeszug des Walkman war nicht mehr aufzuhalten. Dank seiner einfachen Bedienung und des relativ geringen Preises von rund 140 Dollar wurde der Walkman zum globalen Produkt, das Zugang zu allen gesellschaftlichen Schichten fand. Auch der englische Begriff überwand mühelos alle Sprachbarrieren. Ursprünglich sollte das Gerät, je nach Verkaufsland, unterschiedliche Namen erhalten: zum Beispiel "Stowaway" ("Blinder Passagier") in England, "Soundabout" in den USA oder "Freestyle" in Schweden.

Zum TV Sender Arte
Heute ist "Walkman" selbst jenen ein Begriff, die nie selbst einen besaßen. Genauso wie der Markenname Hoover in den USA für Staubsauger steht oder Tempo für Taschentücher, etablierte sich der Walkman als Inbegriff für tragbare Kassettenrekorder.
 

Cfp: Die konvergente Medienwelt – Neuer Rahmen für alltägliches Medienhandeln

m e r z W i s s e n s c h a f t
m e d i e n + e r z i e h u n g


Mehr denn je sind Medien heute in die alltäglichen Lebensvollzüge der Menschen integriert. Insbesondere die junge Generation organisiert ihren Alltag in Netzen, in denen reale und me-diale Aktivitäten aufs Engste verwoben sind. Die konvergente Medienwelt, Ergebnis der Digi-talisierung sowie der Verzahnung der Einzelmedien und ihrer Angebote durch Vernetzungs- und Vermarktungsstrategien auf technischer und inhaltlicher Ebene rahmt diese Aktivitäten in vielfältiger Art und Weise. Für Amüsement und Information stehen heute verschiedene Zu-gangswege zu den Angeboten der Einzelmedien zur Wahl. Zeit- und Ortsunabhängigkeit er-lauben individualisierte und in hohem Maße flexible Medienrezeption. Favorisierte Inhaltsbe-reiche oder Tätigkeiten können medienübergreifend angegangen werden. So kommt bei Ac-tionfans zum Genuss des Kinofilms der Spaß beim zugehörigen Computerspiel, die Jagd nach Spielezubehör im Internet, die Freude am Fachsimpeln im Spielerchat oder gar die Spannung beim Live-Wettkampf auf der LAN-Party und einige dokumentieren ihr spielerisches Können auch in Videos, die sie übers Internet veröffentlichen.

Die konvergente Medienwelt erweitert die Funktionen, die Medien in den Lebensvollzügen der Menschen haben. Schaltstelle ist dabei das Internet. Als Unterhaltungs-, Informations- und Orientierungsquellen fungieren nicht mehr nur die Massenmedien. Über das Internet werden sie ergänzt und verzahnt mit Angeboten unterschiedlicher Herkunft und Gestalt. Re-zeption ist nicht mehr die vorrangige Komponente des Medienhandelns. Das Internet öffnet zusätzlich Kommunikationsräume, die für die Organisation und Gestaltung des Beziehungsle-bens, für grenzüberschreitenden Austausch über Interessengebiete oder als Ort für die Ratsu-che genutzt werden. Darüber hinaus haben sich die Möglichkeiten erweitert, sich auf media-len Wegen öffentlich zu artikulieren, sich selbst, seine Vorlieben, Meinungen und Talente zu präsentieren. Vor allem die junge Generation konsumiert, was andere auf einschlägigen Platt-formen von sich preisgeben und bestückt diese Plattformen selbst mit ihren Äußerungen und Werken. Der user generated content verzahnt sich vielfach mit der professionell gestalteten Medienwelt, zitiert, parodiert, kopiert sie oder aber ergänzt, erweitert und erneuert sie in In-halten und Formen.

- Wie beeinflusst die konvergente Medienwelt die Medienaneignung und das konkrete Me-dienhandeln und weitergehend alltägliche Handlungsroutinen und Lebensvollzüge?
- Wie gehen Menschen in verschiedenen Altersstadien mit den Möglichkeiten der konver-genten Medienwelt um? Welche Bedeutung hat das für das Generationenverhältnis?
- Wie wird in unterschiedlichen sozio-kulturellen Milieus von den Möglichkeiten der kon-vergenten Medienwelt Gebrauch gemacht?
- Worin bestehen Ressourcen für eine souveräne Lebensführung? Wodurch sind Risiken zu gewärtigen?
- Wie gestaltet sich in der konvergenten Medienwelt das Verhältnis von öffentlicher Regu-lierung und Selbstverantwortung der Menschen?

merzWissenschaft bietet ein Forum, um die wissenschaftliche Auseinandersetzung in der Me-dienpädagogik zu fördern und die theoretische Fundierung der Disziplin weiterzutreiben. Da-bei sollen auch Forschungen im Ausland einbezogen werden. Zugleich möchte merzWissen-schaft mit benachbarten Disziplinen Debatten über medienbezogene Perspektiven anregen. merzWissenschaft erscheint einmal jährlich, jeweils als letztes merz-Heft des Jahres. Für das Jahr 2009 lädt merzWissenschaft zur Einreichung von Beiträgen ein, die sich aus unterschied-lichen wissenschaftlichen Perspektiven mit Fragebereichen wie den oben skizzierten beschäf-tigen

Kriterien
Erwünscht sind Beiträge, die
• empirisch oder theoretisch fundiert sind,
• primär aus der Sicht der Nutzenden argumentieren,
• neue Aspekte oder Zugänge zum Thema aufzeigen und
• bisher unveröffentlicht sind.

Interessierte Autorinnen und Autoren werden gebeten, bis zum 02. März 2009 ein Abstract (max. 4.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) bei merz einzureichen. Im Falle der Annahme der Abstracts durch die merzWissenschaftsredaktion stehen ca. 14 Wochen für das Verfassen der Beiträge (max. 30.000 Zeichen inkl. Leerzeichen) zur Verfügung. Abgabe der Artikel ist der 22. Juni 2009. Die eingereichten Beiträge werden anschließend in anonymisierter Form einem Peer Review Verfahren unterzogen. Erscheinungstermin für merzWissenschaft ist Ende 2009.

Termine im Überblick
02. März 2009: Abgabe der Abstracts
13. März 2009: Entscheidung über die Annahme bzw. Ablehnung von Beiträgen
22. Juni 2009: Abgabe der Beiträge
29. Juni bis 04. September 2009: Begutachtungsphase
August/September 2009: ggf. Überarbeitung
28. September 2009: endgültige Abgabe

merz-Redaktion, Pfälzer-Wald-Str. 64, D – 81539 München, merz@jff.de
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Susanne Eggert, Fon +49.89.68989-120
Ein Weblog mit Informationen und Meinungen rund um Fragen der Kulturwissenschaftlichen Technikforschung

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Roboter im Film
http://www.zeit.de/kultur/ film/2015-04/ex-machina-fi lm-android-roboter
amischerikow - 21. Apr, 13:40
Trauern in der Online-Version
Prof. Dr. Norbert Fischer über digitale Trauerportale...
amischerikow - 18. Feb, 10:49
Robo-Bar
https://www.wired.de/colle ction/latest/ausgabe-0215- robo-mit-schuss
amischerikow - 14. Feb, 16:36
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Publikationen aus dem Forschungskolleg










Gerrit Herlyn
Deutungsmuster und Erzählstrategien bei der Bewältigung beruflicher Krisenerfahrungen In: Seifert, Manfred/Götz, Irene/Huber, Birgit (Hg.): Flexible Biographien. Horizonte und Brüche im Arbeitsleben der Gegenwart. Frankfurt u. a. 2007, S. 167-184.








Anika Keinz, Klaus Schönberger und Vera Wolff (Hrsg.)
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