The Visions of Students Today – Call for Submissions!

Die Projektgruppe "Digital Ethnography"/Kansas State University arbeitet an einem neuen Video,
tentatively titled “The Visions of Students Today.” We are hoping that a few students all over the world will be willing to show us how they see their world and how they learn. If you are a student, or even better: a professor or teacher trying to come up with a great way to start off the semester, we hope you will consider submitting a 2 minute video showing us scenes of what you see in your everyday life during your most critical learning moments.

Der "Call for Submissions" als Text und als Video:

Archäologie

Via Sociological Images:
Kinder begutachten Technik (auf französisch mit englischer Sprechblasenübersetzung)



Bitte beachten: Die Kommentare und Diskussionen auf Sociological Images und auf Youtube über DJs.
 

Computerspiele

Das Computerspielemuseum Berlin hat am 21.01.2011 die neue Dauerausstellung „Computerspiele. Evolution eines Mediums“ eröffnet und die neue Ausgabe von "Aus Politik und Zeitgeschichte" (APuZ 3/2011) beschäftigt sich mit dem Thema "Jugend und Medien".

Inhalt

Editorial (Johannes Piepenbrink)

Kinder und Jugendliche im Web 2.0 - Befunde, Chancen und Risiken (Uwe Hasebrink / Claudia Lampert)

"Man wird nicht Amokläufer, weil man ein brutales Computerspiel gespielt hat" - Doppelinterview mit Stefan Aufenanger und Christian Pfeiffer (Christian Stöcker / Stefan Aufenanger / Christian Pfeiffer)

Gewaltmedienkonsum und Aggression (Ingrid Möller)

Aktuelle Herausforderungen für die Medienpädagogik (Helga Theunert)
Mit "Ballerspielen" gegen pädagogische "No-Go-Areas"? Erfahrungen mit Eltern-LANs (Arne Busse et al.)

Gezielte Grenzverletzungen - Castingshows und Werteempfinden (Margreth Lünenborg / Claudia Töpper)

"Medienkompetenz" - Chimäre oder Universalkompetenz? - Essay (Joachim Weiner)


Die Artikel sind einzeln oder als pdf online, von dort aus geht es per klick auch zum Dossier Computerspiele
 

Neuerscheinung: Anke Rees: Die Schiller-Oper in Hamburg

Im Eigenverlag der Geschichtswerkstatt St.-Pauli Archiv ist die neue Studie "Die Schiller-Oper in Hamburg: Der letzte Zirkusbau des 19. Jahrhunderts in Deutschland" erschienen. Verfasserin ist die Kulturwisseschaftlerin Anke Rees, Mitglied im Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung.

schiller-oper

Erschienen: November 2010, Hamburg: St. Pauli Archiv e.V., 96 S., div. Abbildungen Farbe/sw; 10 Euro. Erhältlich direkt beim Verlag, http://www.st-pauli-archiv.de/.

Mitten in Hamburg steht der letzte Zirkusbau Deutschlands aus dem
19. Jahrhundert, der in Stahlskelettbauweise errichtet wurde - die
so genannte Schiller-Oper in St. Pauli.

Sie ist ein Fin-de-Siècle-Bauwerk, 1889 in Auftrag gegeben von
Zirkusdirektor Paul Busch. Mit seiner damals kühnen Architektur
aus Metall war es Ausdruck des Aufbruchs in eine neue Epoche.
In den ersten fünfzig Jahren war es auch ein Theater und eine
Oper. In jener Zeit wurde es zum lebendigen Identifikationsobjekt
für die Menschen aus dem Viertel, die in ihm gearbeitet haben
und zu deren Alltag es gehört hat. Im Zweiten Weltkrieg wurde es
als Kriegsgefangenenlager genutzt, später als Unterkunft für
Asylbewerber sowie für Arbeitsmigrantinnen und Arbeitsmigranten.
Die Schiller-Oper war aber auch ein Zufluchtsort für Ausgebombte
und Wohnungssuchende nach dem Krieg, ebenso für viele
Szenegängerinnen und Szenegänger nach 1980.

Der ehemalige Zirkusbau ist vom Orientierungspunkt zum
Erinnerungsort geworden - ein vergessenes, irritierendes und widerspenstiges Gebäude mit einer langen (Aushandlungs-)Geschichte.
Anke Rees hat sich auf die Suche nach den Spuren der
Akteurinnen und Akteure begeben, die den „Lebenslauf“ der Schiller-
Oper mitgeschrieben haben.
 

Nochmal Radio, aber als Hörtipp: Kulturgeschichte des Mülls heute auf DRadio Kultur

03.01.2011 · 19:30 Uhr.
Das Manuskript zur Sendung gibt es als pdf oder im Textformat beim Sender Deutschlandradio Kultur

Vom Gestank der süßen Verschwendung
Eine kleine Kulturgeschichte des Mülls
Von Claudia Fried

Der deutsche Durchschnittsbürger besitzt heute mehrere zehntausend Dinge in seinem Leben. Er definiert sich - ob bewusst oder unbewusst - über den Konsum, der sich in seiner Kleidung, seinen Nahrungsgewohnheiten und seinen Besitztümern offenbart. Die meisten Gegenstände jedoch landen früher oder später auf dem Müll.

Mit Beiträgen von (u.a.) Prof. Dr. Sonja Windmüller
 

Dreimal Radio

Vermutlich lesen die meisten Leserinnen und Leser dieses blogs auch das des ehemaligen wissenschaftlichen Koordinators des Forschungskollegs Kulturwissenschaftliche Technikforschung, Dr. Klaus Schönberger.
Aber weil ich gerade vor ein paar Tagen Menschen, die ich für Digital Natives gehalten habe, erklären musste/durfte, wie RSS-Abonnements funktionieren und was man damit machen kann, zur Sicherheit zwei Hinweise:
Radiohören: Erfundene Revolutionen oder so viel „Ende“ war noch nie.
Im Rahmen der Sendereihe von SWR2 Mehrspur. Radio reflektiert war am Sonntag, 5.12.2010; 19.30 Uhr ein Radioessay von Klaus Schönberger zum Radioprogramm im Zeitalter des Internets zu hören.

Auf dem Dokublog des SWR lässt sich der Essay nachlesen und nachhören.

Aufgegriffen wurde der Essay auch im taz-blog von Dr. Feelgood.

Und als Drittes zum Thema Radio ein Hinweis auf einen Vortrag in Hamburg (gefunden über das weblog der Staats- und Universitätsbibliothek der Uni Hamburg):
Am Mittwoch, den 12.1.2011, um 18 Uhr hält Dr. Hans-Ulrich Wagner in der Stabi folgenden Vortrag:

Wilmenrod, Waldhagen und das Walross Antje. Über Rundfunkprogramme aus Hamburg und warum sich Historiker mit Medien und Gedächtnis beschäftigen.

Medien prägen unsere Erinnerung entscheidend mit; Programmangebote tragen dazu bei, Bilder der Vergangenheit zu konstruieren und sie zu tradieren. Die so genannte „Public History“ widmet sich dem Rundfunk als Speicher- und Vermittlungsmedium. Vor dem Hintergrund aktueller Forschungsansätze stellt der Vortrag konkrete Untersuchungen zur Hamburger Rundfunkgeschichte der ersten Nachkriegsjahrzehnte vor und gibt Einblick in das Zusammenspiel von geschichts- und medienwissenschaftlichen Fragestellungen.
Dr. Hans-Ulrich Wagner ist Senior Researcher am Hans-Bredow-Institut für Medienforschung in Hamburg und leitet dort die Forschungsstelle Geschichte des Rundfunks in Norddeutschland.


"Neues aus Waldhagen"!. Die älteren Norddeutschen unter uns werden sich erinnern! Heidi Kabel, Heinz Reincke und Carl Voscherau, der Vater des ehemaligen Bürgermeisters, als Sprecherinnen und Sprecher! Schulfunk! Ich zumindest bin gespannt.
 

Hardware

Drüben bei Material World ist ein interessanter Beitrag erschienen,
ich zitiere mal den ersten Satz In both the popular press and scholarly research, the trope of digital information as “immaterial” is invoked with remarkable persistence.
und die Hälfte des letzten Absatzes: This project thus argues that, in a very literal and fundamental sense, materiality is a key entry point for reading infrastructural change, for identifying opportunities for innovation that leverage such change, and for acquiring a deep understanding of the possibilities and constraints of computing. This understanding is not particularly provided by exposure to programming languages. Rather, it requires familiarity with the conflicts and compromises of standardization, with the principles of modularity and layering, and with a material history of computing that largely remains to be written.

Der ganze blogpost, dort auch ein link zur pdf des 30-seitigen Artikels
 

Repräsentation von Technik und Wissenschaft plus kulturelle Übersetzung

Beschreibung des Large Hadron Collider, als Rap auf englisch.



Und auf deutsch

 

Zwei Lesehinweise: Schmidt, Jan und Pinch, Trevor

Jan Schmidt hat in seinem weblog gerade einige Gedanken aus seinem Buch Das neue Netz. Merkmale, Praktiken und Folgen des Web 2.0 weitergedacht und dies in einem Vortrag und einem blogpost (inkl. Folien des Vortrages) veröffentlicht: Kapitalisierung sozialer Beziehungen.
Sehr interessant, mir persönlich hat besonders der Vergleich auf Folie 7 mit "holländischen Wohnzimmern" gefallen.

Aber beim Lesen ist mir eingefallen, dass ich hier schon seit längerem auf einen Artikel hinweisen wollte: Erving Goffman als Techniksoziologe.
Autor ist Trevor Pinch, erschienen ist der Artikel in Technology and Culture. Pinch schlägt vor: to combine the attention to technological artifacts, which is the strength of approaches such as actor network theory and social construction of technology, with more traditional sociological approaches like Goffman’s, which attend to the interaction order and the meanings which materiality and technology facilitate.
Auch wenn sich Goffman nicht explizit zu Technik geäussert hat, so ist Pinch doch der Meinung, dass sie unsichtbar bzw. versteckt in Goffmans Schriften steckt: The Invisible Technologies of Goffman’s Sociology
 

Neuerscheinung: Arbeitsalltag und technischer Wandel

In der Hamburger Reihe "Studien zur Alltagskulturforschung", die von Thomas Hengartner, Sabine Kienitz und Sonja Windmüller am Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie herausgegeben wird, ist der oben genannte Band von Johannes Müske, Mitglied im Forschungskolleg Kulturwissenschaftliche Technikforschung neu erschienen:

Entgrenzung, Flexibilisierung und Prekarisierung der Arbeitswelt sind zentrale Beschäftigungsfelder der gegenwärtigen volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Arbeitskulturenforschung. In diesem Kontext untersucht die vorliegende Ethnografie, wie Technik sich in den Arbeitsalltag von Arbeiterinnen in einem Versandlager eingeschrieben hat und einschreibt. Die Untersuchung fand in einer für die Arbeiterinnen tiefgreifenden Umbruchsituation statt. Auf der Grundlage von empirischen Daten wird der Zusammenhang von technischen Veränderungen, Arbeitsverrichtungen und zunehmend prekären Arbeitsbedingungen detailliert beschrieben und gedeutet: Technischer Wandel wird erst in der vergleichenden Rückschau auf die technisch-organisatorischen Gegebenheiten und ihren jeweiligen gesellschaftlichen Kontext erfahrbar.

arbeitsalltag

Johannes Müske: Arbeitsalltag und technischer Wandel. Arbeiterinnen in einem Hamburger Versandhandelsunternehmen und ihre Arbeitswelt (1969-2005). Münster et al. 2010. (= Studien zur Alltagskulturforschung, Bd. 7, Lit Verlag, 192 S., 31 Abb. (s/w), 19,90 Euro)
 

BR-Radio-Feature von Thomas Burkhalter zum Thema Soundscapes, So., 5.9., 22.05 Uhr

Am kommenden Sonntag, den 5. September, 22.05 Uhr läuft in der Reihe "Zündfunk Generator" ein einstündiges Radio-Feature zum Thema Soundscapes.
Der Autor, Thomas Burkhalter (Bern), berichtet über aktuelle Tendenzen der Soundscape-Forschung. Die Sendung mit dem Titel "Über Geräusche die Welt deuten: Soundscape Forschung zwischen Wissenschaft, Kunst und Aktivismus." enthält Interviews mit R. Murray Schafer und Hildegard Westerkamp, Pionieren der Soundscape-Forschung sowie den Kulturanthropologen Steven Feld und Charles Hirschkind.
Die knappe Stunde wird illustriert mit Soundscapes aus Projekten der genannten Wissenschaftler und weiteren, darunter auch Aufnahmen aus der Ausstellung "hafen - klang - landschaft", die in Kooperation des Technik-Kollegs mit dem Flensburger Schiffahrtsmuseum entstand.
Ein Weblog mit Informationen und Meinungen rund um Fragen der Kulturwissenschaftlichen Technikforschung

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Gerrit Herlyn
Deutungsmuster und Erzählstrategien bei der Bewältigung beruflicher Krisenerfahrungen In: Seifert, Manfred/Götz, Irene/Huber, Birgit (Hg.): Flexible Biographien. Horizonte und Brüche im Arbeitsleben der Gegenwart. Frankfurt u. a. 2007, S. 167-184.








Anika Keinz, Klaus Schönberger und Vera Wolff (Hrsg.)
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